Angekommen

Susan Hausberger ist seit 1. April mit dem Fahrrad für licht.blicke unterwegs
Nach 20 Tagen, 1673 km und 15000 Höhenmetern ist Susan Hausberger in Land’s End angekommen.

Interview Oberländer Rundschau


Ich wurde 1952 in Derby in England geboren, bin 1956 mit meinen Eltern nach Hinckley, Leicestershire gezogen und wohne seit 1971 in Tirol. Ich bin verheiratet mit 2 Söhne und 2 Enkelkinder. Meine Mutter lebt in Bournemouth, seit sie 2000 mit meinem Vater dorthin gezogen ist.  
Ich bin nicht ganz auf dem Fahrrad geboren, aber darauf groß geworden, weil mein Vater für mich einen Beiwagen gebaut hat, der obwohl sehr ähnlich der heutigen Kindertrailer, in den 50er Jahre eine Sensation war. Meine Eltern haben relativ große Strecken zurückgelegt.
Mein Vater hat mein erstes Rad gebraucht gekauft und es liebevoll hergerichtet. Es hat damals keine Stützräder gegeben und er ist den Sitz haltend neben mir hergelaufen, bis ich merkte, dass ich alleine fuhr! Zuerst war es nur ein Verkehrsmittel, um zu und von der Schule zu kommen, weil ich nicht gern Bus fuhr, dann habe ich kurze Fahrten mit meinen Freundinnen unternommen, damit wir ungestört Witze und Geheimnisse erzählen konnten. Als Kind war ich total unsportlich und hasste Turnen usw. in der Schule.
Ich habe mich eigentlich erst in Tirol richtig mit Sport befasst, mit Skifahren beginnend, dann Radfahren und Turnen. Ich merkte erst nach einigen Jahren, dass mir Sport gut tut und eines Tages fing es an Spaß zu machen – ja inzwischen brauche ich es sogar. Es hilft auch, dass mein Gewicht nicht zu hoch steigt.
Ich organisiere seit über 27 Jahren 2-7 tägige Radausflüge für unseren Turnverein Aktivclub Nassereith hauptsächlich in der Umgebung (mit Bayern und Südtirol) aber auch in Irland, Mallorca and Cornwall und in der Zwischenzeit bin ich Obfrau des Vereins. Ich habe 1998 mit meiner “Tour D’Autriche” begonnen, alleine längere Touren zu machen. Diese Tour ging von Passau über Wien und Eisenstadt zum Süden der Steiermark, über die Weinradwege und Kärnten nach Lienz in Osttirol. In den 20 Tagen (inklusive 2 freien) fuhr ich 1300 Kilometer und 10.000 Höhenmeter. Seither habe ich einige 3-tägige Touren in Salzburg, Ober- und Niederösterreich, der Steiermark und natürlich Tirol gemacht.
Bevor mein Vater, Don Wright, im Jänner 2010 gestorben ist, war ich sehr beeindruckt, wie die Schwestern der Macmillan Unit von Christchurch Krankenhaus ihn und meine Mutter betreut haben, was ihm mit der Pflege meiner Mama ermöglicht hat, bis 11 Tage vor seinem Tod zuhause zu leben, bevor er in diese Abteilung einziehen musste. Während diesen letzten Tagen war es mir möglich, viel Zeit mit ihm im Macmillan Unit zu verbringen und ich war wieder ganz beeindruckt von dem, was sie für ihn gemacht haben, und wie nett und fürsorglich sie zu uns waren. Dies hat mir den Anstoß gegeben, eine Website zu erstellen, und mit dem Einverständnis meiner Mutter und meiner Schwester haben wir anstatt Blumen und Kränze bei der Bestattung um Spenden für diesen Wohltätigkeitsverein gebeten, was sicherlich auch in Interesse meines Vaters war. Wir haben insgesamt über € 3500 gesammelt, was sicher viel dazu beitragen wird, um anderen Patienten zu helfen (siehe Liste von Sachen, die man mit Spendengeldern kaufen könnte). Spenden kamen von Freunden, Verwandten und Nachbarn, aber zusätzlich kam ein großer Betrag von Geschäftskollegen meines Vaters, der eng mit der Radindustrie zusammengearbeitet hat und einigen internationalen Komitees bis vor kurzem vorstand. Welchen besseren Grund als von meinem Heimatdorf Nassereith in Tirol nach Christchurch/Bournemouth zu radeln und Sponsoren zu suchen.
2012 bin ich nach dem Tod meines Sohnes von Tirol nach Barcelona und 2014 nach Strausberg (Brandenburg – nahe Berlin). Bei der letzteren Tour habe ich für Freiraum Europa € 1700 gesammelt.
Leider war es mir 2016 nicht möglich, eine Tour zu machen, aber jetzt hole ich diese nach. Ich starte am 1. April in John O’Groats im Nordosten von Schottland und fahre nach Land’s End im Südwesten Englands. Das sind lt. Routenplanung 1550 Kilometer (wahrscheinlich werden es 1650-1700, da erfahrungsgemäß immer 10% dazukommen), die ich in 20 Tagen absolvieren möchte. Diese Tour „End to End“ oder „JOGLE“ genannt, mache ich wieder allein und wieder für einen guten Zweck, ja eigentlich für zwei, denn zusätzlich zu meiner Lieblings-Wohltätigkeitsorganisation, „Macmillan Caring Locally“, in England möchte ich dieses Mal wieder für eine österreichische sammeln und zwar für „Lichtblicke“ www.demenzhilfe-tirol.at. Dies liegt mir auch sehr am Herzen, ganz besonders deshalb, weil ich in letzter Zeit immer häufiger mit Demenzkranken und deren Angehörigen zu tun habe.

Folgendes habe ich an meinen Freunden, Kollegen und Fans geschrieben:
Ich bitte, diejenigen von euch, die mich hierbei unterstützen möchten, mir dies telefonisch oder per Email mitzuteilen. Wer nicht gern pro Kilometer (Vorschlag 1 Cent) spendet, kann dies auch gern pauschal machen. Wenn ihr Macmillan unterstützen wollt, könnt ihr dies über die Webseite https://www.justgiving.com/fundraising/Sue4Don machen. Meinen Fortschritt könnt ihr auch über mein Blog www.sue4don.com oder über Facebook verfolgen. Ich bedanke mich im Voraus auch im Namen von Lichtblicke und Macmillan.
Mit freundlichen Grüßen,




Ingeborg Freudenthaler, Susan Hausberger (privat)


10. Tiroler Demenztag




Tirolerin, Feber 2017


Tirolerin, März 2017


Tirolerin, März 2017


Tiroler Tageszeitung, 15.03.2017


Weltalzheimertag 2016

Das Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Landessanitätsdirektion, GesundheitsPädagogisches Zentrum lud am 15. September zu einer Podiumsdiskussion.
Dr. Helmut Schwamberger führte durch die Veranstaltung. Dr. Johann Wiedemair, Leiter der Abteilung für Soziales im Amt der Tiroler Landesregierung,  Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke - demenz.hilfe.tirol, und ein von Demenz Betroffener mit seiner Gattin nahmen an der Diskussion teil.




Fr. Freudenthaler (privat)


Austria´16

"Die Presse" verleiht den Award für die ÖsterreicherInnen des Jahres am 24. Oktober.
Der Verein licht.blicke demenz.hilfe.tirol wurde in der Kategorie Humanitäres Engagement nomminiert.

Artikel




Die Presse, 10.09.2016



Scheckübergabe Pflegeschule Reutte


Der Diplomkurs (Kurs 23) der Pflegeschule Reutte hat von seinem Erlös aus dem Diplomball € 2000,- an die Demenzhilfe Tirol gespendet.




Obfrau Ingeborg Freudenthaler übernimmt den Scheck von Klassensprecherin Jasmin Lombardi, Klassenvorstand Annelies Lechenbauer, MSc (rechts) und Dir. Peter Mittermayr (2. v. l.) - (privat)


Ideen-Wettbewerbs Demenz

Verein licht.blicke konnte MCI – Studentinnen des Studienganges Gesundheitsmanagement für ein Demenz-Projekt begeistern.

Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des vor mehr als 9 Jahren gegründeten Vereins licht.blicke - demenz.hilfe.tirol wird nie müde, wenn es darum geht Projekte, die sich mit der Krankheit Demenz beschäftigen, voranzutreiben. Denn eines ist klar, die Menschen werden immer älter und daher steigt auch das Risiko an Demenz zu erkranken. Je früher die ersten Anzeichen diagnostiziert werden, umso eher kann der Krankheit entgegengewirkt werden.
Derzeit ist jeder Vierte in Österreich über 80 Jahren davon betroffen. Nachdem der häusliche Pflege- und Betreuungsdienst meist noch von vielen Angehörigen wahrgenommen wird, was aber im fortschreitenden Stadium nicht mehr machbar ist, kann man die immense ökonomische und finanzielle Herausforderung nur erahnen. Vor allem gehen viele Angehörige dabei an die Grenze ihrer eigenen physischen und psychischen Belastbarkeit, was wiederum weitere Krankheiten verursacht. Umso mehr, wenn man davon ausgeht, dass das Potential der Pflegekräfte bereits erschöpft ist.
Der Verein licht.blicke hat es geschafft die Krankheit Demenz öffentlich zu machen, Experten an einen Tisch zu bekommen und Hilfestellungen zu geben. Schließlich ist es ein sozial-politisches Thema, dem sich niemand verschließen kann. Ein wichtiger Ansatzpunkt liegt im Bereich der Prävention und der Vorsorgeuntersuchungen.
Grundsätzlich ist es so, dass sich Aktivität und Gehirnleistung gegenseitig beeinflussen. Gesunde Ernährung, die sich positiv auf Blutdruck, Cholesterin auswirkt, Nikotinverzicht gepaart mit körperlicher und geistiger Bewegung sind wichtige Einflussfaktoren für das Krankheitsbild der Demenz. Karin Bauer – Schriftführerin im Verein - organisierte die Umsetzung mittels eines „Ideen-Wettbewerbs Demenz“. Die Aufgabe der Projektentwicklung wurde von Frau Prof. Dr. Natascha Zeitel-Bank tatkräftig unterstützt. Von den Studentinnen wurden interessante Kampagnen ausgearbeitet.
Die Juroren - Dipl. Päd. Markus Moosbrugger, Pflegedirektor der Wohn- & Pflegeheime der Stadt Hall, Dr. Möller und Dr. Angela Diwo – Mitarbeiterinnen bei Prof. Marksteiner in Hall, Karin Norz –Gedächtnis- Gedächtnistrainerin & Gesundheitspädagogin - haben 3 Projekte ausgewählt.

1. Preis: Spieglein, Spieglein an der Wand erarbeitet von: Claudia Mauracher, Chiara Messina, Silvia Prosser
2. Preis: Spielerische Demenz – Vergiss mich nicht
Gloria Mack, Barbara Meindl, Gabriele Pittracher, Katharina Tschol
3. Preis: Installation einer Netzwerkplattform
Kristina Trupp, Christina Moser , Elke Jung    

Bedacht wurden die Studentinnen u.a. mit einem Geldbetrag und - passend zur Demenz-Prävention mit 20 Kilo exquisitem Testa Rossa caffè. Kaffee gilt ja bekannt-lich als konzentrationsfördernd und schneller Wachmacher. Neuesten Erkenntnissen zufolge hat Kaffee aber auch schützende Effekte gegen Alzheimer. Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam an der Universität Bonn & Lille. licht.blicke Obfrau Ingeborg Freudenthaler hat die Preise in Anwesenheit des Studienleiters Dr. Siegfried Walch und Frau Prof. Dr. Natascha Zeitel -Bank übergeben.




Preisträgerinnen des 1 Preises /(Namen siehe oben) mit Frau Prof. Dr. Zeitel-Bank, Ingeborg Freudenthaler, Dr. Karin Bauer, Dr. Siegfried Walch (Foto: Vanessa Weingartner)


Alle Preisträgerinnen gemeinsam mit mit Dr. Natascha Zeitel-Bank, Ingeborg Freudenthaler, Dr. Karin Bauer und Dr. Siegfried Walch (Foto: Vanessa Weingartner)


Buch- und Filmtipps zum Thema Demenz


Buchempfehlungen
Der alte König in seinem Exil“
Roman von Arno Geiger (2011: Carl Hanser Verlag)
Frieden schließen mit Demenz“
Ein Plädoyer für ein Umdenken von Sabine Bode   (2014: Klett Cotta)
Alter Vogel, flieg! Tagebuch einer pflegenden Tochter“ von Bärbel Danneberg

(2008: Promedia)
Alzheimer und Demenzen: Die Methode der einfühlsamen Kommunikation“
Ein Buch für Angehörige von Menschen mit Demenz von Sabine Engel (2012: Trias Verlag)
Vergesslich, störrisch, undankbar? Demente Angehörige liebevoll pflegen“
von Erich Schützendorf (2008: Reinhardt Verlag)
„In Ruhe verrückt werden dürfen: Für ein anderes Denken in der Altenpflege
“ von Erich Schützendorf (2001: Fischer Taschenbuch)
„Mit dementen Menschen richtig umgehen. Validation für Angehörige“ von Vicki de Klerk-Rubin (2014: Reinhardt Verlag)

Bücher und DVDs für Fachpersonal in der Betreuung und Pflege
„Herausforderndes Verhalten bei Demenz“
von Ian Andrew James (2013: Verlag Hans Huber)
Mythos Alzheimer
Was sie schon immer über Alzheimer wissen wollten, Ihnen aber nicht gesagt wurde“ von Peter J. Whitehouse (2009: Verlag Hans Huber)
„Ich muss nach Hause
Ruhelos umhergehende Menschen mit einer Demenz     verstehen“ von Mary Marshall            (2011: Verlag Hans Huber)
Spurenlesen im Sprachdschungel
Kommunikation und Verständigung mit demenzkranken Menschen) von Svenja Sachweh (2008: Verlag Hans Huber)
„Schreien und Rufen: Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz
“  von Bianca Glaab (Hrsg.) (2013: Verlag Hans Huber)
Die Welt der Demenzkranken Leben im Augenblick“
von Jan Wojnar (2007 Vincentz Verlag)
„Demenzielles Verhalten verstehen Abschied von den Spielregeln unserer Kultur“ 2000/2007 aktualisierte Ausgabe Vincentz Verlag, DVD

„DEMENZ Das Magazin“ (Zeitschriften Service c/o ServiceCenter)  Eine Zeitschrift für Fachpersonal, Angehörige und Ehrenamtlich tätige Menschen.

Filmempfehlungen – DVDs
VERGISS MEIN NICHT Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und meine Eltern die Liebe neu entdeckten“ von David Sieveking
„Honig im Kopf“ von Til Schweiger

„LEBEN mit FTD Ein dreiteiliger Dokumentarfilm über Frontotemporale Demenz“ herausgegeben von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

www.deutsche-alzheimer.de
viele hilfr
eiche Informationen, Informationsblätter zum Download…..



SenAktiv 2014

licht.blicke war mit einem Info-Stand auf der SenAktiv 2014 vertreten.

Sehr gut angenommen wurde die Präsenz von Dr. Christoph Puelacher,
der die Zusammenhänge zwischen Schlafverhalten und Krankheiten aufzeigte.

Sehr viele Interessierte verfolgten auch seinen Vortrag "Im Schlaf dem Denken helfen".

Weitere Informationen dazu 05262/696960-10




Dr. Puelacher und Katrin Gasser - unsere Standbetreuung


Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud zu einem interessanten Demenz – Infoabend nach Ehrwald

Mit dabei auch Helga Rohra – Autorin, Selbstbetroffene und Frontfrau in Sachen
Demenz. Sie ist EU Beauftragte in Sachen Demenz und ist bei Staatsleuten in aller Welt keine Unbekannte mehr - u.a. sprach sie auch beim G8 Gipfel.


Mit tatkräftiger Unterstützung der Ehrwalder Gemeinderätin Margit Schennach wurde den interessierten TeilnehmerInnen ein informativer Abend geboten. Unter dem Motto „Chaos im Kopf“ referierten Dipl.Päd. Markus Moosbrugger – Stv. Fachbereichsleiter Pflege am Ausbildungs-zentrum West für Gesundheits-berufe, Helga Rohra – Autorin und Selbstbetroffene und die Psychologin und Gedächtnistrainerin MMag. Manuela Baum-Tamerl.

Sehr berührt haben der Vortrag und die Lesesequenzen von Helga Rohra. Helga Rohra, einst erfolgreiche Simultandolmetscherin mit sieben Sprachen erhielt mit knapp über 50 die Diagnose  Levy-Body-Demenz gestellt. Sie merkte selbst, dass etwas „nicht stimmte“ – trotzdem dauerte es über ein Jahr bis die Diagnose eindeutig war. Nach anfänglicher Verzweiflung mobilisierte sie ihre Kräfte und begann Hilfe zu bündeln und darüber zu sprechen und zu schreiben. Unter- stützt durch Ärzte und Therapeuten besann sie sich auf Fähigkeiten, die noch geblieben sind und begann aus dem Schatten zu treten. So auch der Titel ihres Buches „Aus dem Schatten treten“.

Sie nutzt ihre Ressourcen und kämpft als Frontfrau und erste Vorsitzende der Demenz-betroffenen in Europa für einen Perspektivenwechsel. Sie zeigte deutlich auf, dass doch noch vieles möglich ist wenn man aktiv ist und „trotzDEM“ an sich glaubt. Sie viele Tipps zum Umgang mit betroffenen Menschen und forderte „ behandelt uns nicht wie kleine Kinder und sprecht normal mit uns“!

Markus Moosbrugger sprach unter dem Titel „VerhaltensGESTÖRT oder Verhaltens-ORIGINELL  über den Umgang mit Menschen, die an einer dementiellen Veränderung leiden. Viele Hilfestellungen gab es dabei für die betreuenden Angehörigen, die dabei selbst oft an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Er brachte viele lebensnahe Beispiele und wies darauf hin, dass es äußerst wichtig ist, wie man mit Menschen mit dementieller Beeinträchtigung kommuniziert. Das Eingehen auf die Menschen, deren Wertschätzung, das Entgegenbringen von Respekt und trotzdem ein bisschen Humor walten lassen machen es für alle Beteiligten einfacher.

MMag. Manuela Baum-Tamerl zeigte auf, dass man nicht früh genug damit beginnen kann sein Gehirn zu trainieren. Denn wenn wir es nicht fordern, verkümmern viele Fähigkeiten, die wir in jungen Jahren gehabt haben. Mit einer Kombination aus Bewegungs- und geistigen Übungen regte sie auch zu später Stunde die Gehirnzellen noch an.

So war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden.
Mehr als ein Beweis, dass die Krankheit Demenz uns alle in irgendeiner Art und Weise fordern wird.




v.l. Markus Moosbrugger, Ingeborg Freudenthaler, Helga Rohra, Manuela Baum-Tamerl


Markus Moosbrugger, Ingeborg Freudenthaler, Margit Schennach, Manuela Baum-Tamerl, Helga Rohra, Gemeindevorstand Florian Schennach


Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud zu einem interessanten Demenz – Infoabend nach Landeck

Mit dabei auch Helga Rohra – Autorin, Selbstbetroffene und Frontfrau in Sachen Demenz. Sie ist EU Beauftragte in Sachen Demenz und ist bei Staatsleuten in aller Welt keine Unbekannte mehr - u.a. sprach sie auch beim G8 Gipfel.

Mit tatkräftiger Unterstützung des Sozial- und Gesundheitssprengels Landeck  - allen voran Geschäftsführerin Mag. Doris Habicher  wurde es für die interessierten TeilnehmerInnen und den Landecker Bürgermeister ein informativer Abend. Unter dem Motto „Chaos im Kopf“ referierten Dipl.Päd. Markus Moosbrugger – Stv. Fachbereichsleiter Pflege am Ausbildungs-zentrum West für Gesundheits-berufe, Helga Rohra – Autorin und Selbstbetroffene und die Psychologin und Gedächtnistrainerin MMag. Manuela Baum-Tamerl.

Sehr berührt haben der Vortrag und die Lesesequenzen von Helga Rohra. Helga Rohra, einst erfolgreiche Simultandolmetscherin mit sieben Sprachen erhielt mit knapp über 50 die Diagnose  Levy-Body-Demenz gestellt. Sie merkte selbst, dass etwas „nicht stimmte“ – trotzdem dauerte es über ein Jahr bis die Diagnose eindeutig war. Nach anfänglicher Verzweiflung mobilisierte sie ihre Kräfte und begann Hilfe zu bündeln und darüber zu sprechen und zu schreiben. Unter- stützt durch Ärzte und Therapeuten besann sie sich auf Fähigkeiten, die noch geblieben sind und begann aus dem Schatten zu treten. So auch der Titel ihres Buches „Aus dem Schatten treten“.
Sie nutzt ihre Ressourcen und kämpft als Frontfrau und erste Vorsitzende der Demenz-betroffenen in Europa für einen Perspektivenwechsel. Sie zeigte deutlich auf, dass doch noch vieles möglich ist wenn man aktiv ist und „trotzDEM“ an sich glaubt. Sie viele Tipps zum Umgang mit betroffenen Menschen und forderte „ behandelt uns nicht wie kleine Kinder und
sprecht normal mit uns“!

Markus Moosbrugger sprach unter dem Titel „VerhaltensGESTÖRT oder Verhaltens-ORIGINELL  über den Umgang mit Menschen, die an einer dementiellen Veränderung leiden. Viele Hilfestellungen gab es dabei für die betreuenden Angehörigen, die dabei selbst oft an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Er brachte viele lebensnahe Beispiele und wies darauf hin, dass es äußerst wichtig ist, wie man mit Menschen mit dementieller Beeinträchtigung kommuniziert. Das Eingehen auf die Menschen, deren Wertschätzung, das Entgegenbringen von Respekt und trotzdem ein bisschen Humor walten lassen machen es für alle Beteiligten einfacher.

MMag. Manuela Baum-Tamerl zeigte auf, dass man nicht früh genug damit beginnen kann sein Gehirn zu trainieren. Denn wenn wir es nicht fordern, verkümmern viele Fähigkeiten, die wir in jungen Jahren gehabt haben. Mit einer Kombination aus Bewegungs- und geistigen
Übungen regte sie auch zu später Stunde die Gehirnzellen noch an.
So war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden.
Mehr als ein Beweis, dass die Krankheit Demenz uns alle in irgendeiner Art und Weise fordern wird.










Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud zu einem Demenz-Infoabend in das Tageseniorenzentrum nach Seefeld.

Mit tatkräftiger Unterstützung  des Sozial – und Gesundheitssprengels Seefelder Plateau, allen voran Geschäftsführerin Kathrin Sponring und Mag.Karin Norz,

wurde es für die interessierten TeilnehmerInnen ein informativer Abend. Auch der Vizebürgermeister von Seefeld, Mag. Josef Kneisl, der die ganze Zeit dabei war,

zeigte sich beeindruckt und betonte, dass es gar nicht genug Initiativen in diese Richtung geben kann.

Unter dem Titel „Chaos im Kopf“ referierten Dr. Helena Talasz - Spezialistin in der Altersmedizin und Oberärztin am öffentlichen Landeskrankenhaus Hochzirl,  Dipl.Päd.

Markus Moosbrugger – Fachbereichsleiter Pflege am Ausbildungszentrum West für

Gesundheitsberufe und MMag. Manuela Baum-Tamerl, Psychologin und zertifizierte

Gedächtnistrainerin.

Dr. Talasz wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz zwar nicht geheilt, aber doch hinausgezögert werden kann. Markus Moosbrugger brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen. Manuela Baum-Tamerl animierte

die TeilnehmerInnen gleich zu Übungen um sein Gehirn fit zu halten. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.

Die BesucherInnen  dankten Ingeborg Freudenthaler für ihre Initiative und meinten, dass man nicht früh genug beginnen kann, sich mit der Krankheit Demenz auseinander zu setzen.











licht.blicke – demenz.hilfe.tirol freut sich über großartige Unterstützung durch den Club 41 Innsbruck-Tirol

Was vor sieben Jahren als Weg der kleinen Schritte begann, konnte aufgrund des unermüdlichen Engagements von Obfrau Ingeborg Freudenthaler und ihrer  Vorstandskollegen, zu einer unverzichtbaren Plattform rund um die Krankheit Demenz aufgebaut werden. Inzwischen konnten zahlreiche Anliegen realisiert werden, wie z.B. der jährliche Demenztag, die Info- Abende quer durch alle Bezirke, die Sprechstunden und Hilfsangebote für Betroffene und deren Angehörige.

Ingeborg Freudenthaler freut es umso mehr, wenn sich Persönlichkeiten, wie jetzt der Club 41 Innsbruck-Tirol der Sache annehmen und einen Charity-Abend zugunsten von licht.blicke organisieren.
Der Club 41 wurde 1945 in Großbritannien gegründet, in dem sich ehemalige Mitglieder von Round Table nach ihrem Ausscheiden aus Round Table (Alterslimit 40 Jahre) zusammenge-schlossen haben. Heute gibt es rund 40.000 Mitglieder weltweit.

Auch der Club 41 Innsbruck–Tirol nimmt seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahr. Das Anliegen der engagierten Männer unter Präsident Mag. Harald Himmler ist es, die Moral im beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu fördern und das Bewusstsein für Verpflichtungen gegenüber der Allgemeinheit zu stärken. Ihre Maxime von Toleranz, Verständigung und Zusammenarbeit werden von ihnen auch gelebt. So geschehen auch  beim Kabarettabend mit Klaus Eckel, der von Pastpräsident Ing. Herbert Freund gemeinsam mit Ing. Ilian Mintscheff organisiert wurde.

Klaus Eckel sorgte Ende Mai mit seinem „Weltwundern“ für einen fulminanten Abend im restlos ausverkauften Kurhaus in Hall/Tirol. Das kurzweilige, intelligente und witzige Programm  riss das Publikum zu Begeisterungs-stürmen hin und brachte einen Reinerlös von € 7.450,-- der dieser Tage an eine vor Freude strahlende Obfrau übergeben wurde.




Bild: v.l. Ing. Ilian Mintscheff, DI Ernst Bauer –Sekretär, Ingeborg Freudenthaler – Obfrau licht.blicke, Ing. Herbert Freund – Pastpräsident, Mag. Harald Himmler – Präsident Club 41


Der vom Verein licht.blicke organisierte 7. Tiroler Demenztag zeigte den Handlungsbedarf rund um das Älterwerden und die Krankheit Demenz auf

Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, konnte wieder einige Experten, die sich mit dem Älterwerden und der damit einher gehenden Disposition an Demenz zu erkranken beschäftigen nach Innsbruck holen. Darüber hinaus lag der Schwerpunkt in Unterstützungsangeboten für betroffene Angehörige und Pflegende.

Die Workshops am Vormittag wurden regelrecht gestürmt und auch die Vorträge am Nachmittag waren trotz Kaiserwetters bis auf den letzten Platz gefüllt. Psychologe, Wissenschaftler Dr. Andreas Kumpf nahm sich dem Glück im Alter an und skizzierte was es braucht um auch im fortgeschrittenen Alter noch die Freude am Leben zu erhalten oder intensiver zu genießen. Dass dabei zwischenmenschliche   Beziehungen im Vordergrund stehen, betonte auch Helga Rohra.  Die Frontfrau in Sachen Demenz in Europa und Selbstbetroffene zeigte auf  dass man trotz der Diagnose Demenz Ressourcen haben kann, die es zu finden und zu fördern gilt – und genau das kann man nicht alleine machen. Man braucht Spezialisten, ein liebevolles Umfeld und eine verständnisvolle Gesellschaft.  Sie schilderte eindrucks-voll wie sie es, trotz ihrer Defizite schafft, sich für Menschen mit einer Demenzer--krankung einzusetzen und für ihre Rechte zu kämpfen. Wertvolle Tipps wie man sein Gedächtnis trainieren und in Form halten kann, kamen von MMag. Manuela Baum-Tamerl. Sie zeigte wie man tagtäglich etwas für sein Gedächtnis tun kann somit sein Gehirn fordert und länger fit hält.

Norbert Schnetzer, Pflegedirektor des LKH Rankweil referierte aus der Praxis und gab Empfehlungen für einen menschlichen, respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Menschen, die unter einer dementiellen Beeinträchtigung leiden.

In den Workshops ging es um Hilfestellungen rund um den Krankenhausaufenthalt, die speziell für einen dementen Menschen sehr oft extremen Stress verursachen.
Hier zeigte Mag. Aloisia Angermair – Pflegedirektorin Stellvertreterin des Landeskrankenhauses Innsbruck neue Wege in der Betreuung auf.

Mag. Michael Mattersberger, Gerontopsychologe,  gab den Angehörigen Information, Empfehlungen und Bewältigungsstrategien für den Betreuungsalltag.

Die Validationsanwenderin Maria Heidegger führte die Betreuungspersonen und die betroffenen Angehörigen in die Welt der Dementen ein um deren Realitätsempfinden besser verstehen zu können.

Das ganzheitliche Gedächtnistraining von MMag. Manuela Baum-Tamerl erfreute sich eines regelrechten Ansturms auch von jungen Menschen.

Abgerundet wurde das Programm durch die Präsentation der Angebote von verschiedenen Hilfsorganisationen.


+ Vortrag Glück im Alter





Dr.Andreas Kumpf, Helga Rohra, Ingeborg Freudenthaler


Dr.Andreas Kumpf, Helga Rohra, Ingeborg Freudenthaler


Dr.Andreas Kumpf, Helga Rohra, Ingeborg Freudenthaler, MMag. Manuela Baum-Tamerl


v.l. Dr. Uschi Waibel Dr. Andreas Kumpf, Helga Rohra, Ingeborg Freudenthaler, Dr. Karin Bauer


v.l. Dr. Andreas Kumpf, Ingeborg Freudenthaler, Landesrat Dr.DI Bernhard Tilg, Helga Rohra


Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, DI Bernhard Tilg, Moderator Robert Unterweger, Ingeborg Freudenthaler


Saal


Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Ingeborg Freudenthaler


licht.blicke – demenz.hilfe.tirol bietet ab 19. März in Zusammenarbeit mit dem Sozialsprengel Telfs „Demenz – Sprechstunden“ an

Der Verein licht.blicke unter Obfrau Ingeborg Freudenthaler, hat sich seit vielen Jahren erfolgreich der Krankheit Demenz angenommen. Bei zahlreichen Infoabenden und in Gesprächen mit betreuenden Angehörigen hat sich gezeigt, dass es gerade im Bereich der persönlichen Betreuung durch Familienmitglieder  sehr viel Handlungsbedarf gibt. Meist vergessen diese Menschen auf sich selbst und gehen weit über die Grenzen der Belastbarkeit hinaus, was dann oft selbst zu Erkrankungen führt. Daher hat der Verein licht.blicke eine Demenz-Sprechstunde eingerichtet. Diese wird in 14-tägigem Rhythmus ab 19. März in den Räumlichkeiten des Sozialsprengels Telfs in der Kirchstraße12 abgehalten.

Für diese Aufgabe konnte Ingeborg Freudenthaler einen echten Profi gewinnen.
 Maria Heidegger war viele Jahre in der Altenpflege tätig, betreut jetzt eine Demenzstation in einem Wohnheim und ist zertifizierte Validationsanwenderin. In ihrer Beratung geht es um einen neuen, entlastenden Umgang für Betreuende vonMenschen mit dementieller Beeinträchtigung. Sie gibt Tipps und Hilfestellungen für die Kommunikation, die Alltagsbetreuung und Bewältigung mit den Erkrankten.Angehörige erhalten aber auch Informationen zum Krankheitsverlauf und dendamit einhergehenden Problemstellungen.

Die Sprechstunde beginnt jeweils am Mittwoch um 18h und dauert bis 19h30. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist frei.





Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke – demenz.hilfe.tirol, lud gemeinsam mit dem Sozialsprengel Telfs zu einem interessanten Infoabend in den Veranstaltungssaal des Sozialsprengels.

Unter dem Titel „Chaos im Kopf“  sorgten die drei ReferentInnen Dr. Gerhard Franz,  Mag. Michael Mattersberger und MMag. Manuela Baum-Tamerl dafür, dass der Saal regelrecht gestürmt wurde.  

Mit tatkräftiger Unterstützung des Sprengels  - allen voran GF Larissa Pöschl -  wurde es für die rund 100 TeilnehmerInnen ein informativer Abend. Bürgermeister Härting, der den Abend eröffnete, meinte - als er den bis auf den letzten Platz gefüllten Raum sah -  dass die Krankheit Demenz ein Thema mit zusehender Brisanz sei.

Auch viele Mitglieder des Gemeinderates, sowie die Gründerin des Sozialsprengels Wilfriede Hribar und Obmann Hans Ortner verfolgten gespannt die Vorträge.
Dr. Gerhard Franz – ortsansässiger Neurologe gab Ein- und Ausblicke, sowie Behandlungsmöglichkeiten rund um  die Krankheit Demenz. Mag. Mattersberger informierte über die Betreuungsarten und brachte therapeutische Ansätze. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Er brachte viele lebensnahe Beispiele und wies darauf hin, dass es äußerst wichtig ist, wie man mit Menschen mit dementieller Veränderung  kommuniziert.

Das Eingehen auf die Menschen, deren Wertschätzung, das Entgegenbringen von Respekt und trotzdem ein bisschen Humor walten lassen machen es für alle Beteiligten einfacher. MMag. Manuela Baum-Tamerl setzte mit ihren Ausführungen neue Impulse rund um das Gedächtnistraining und bemerkte, dass man nicht früh genug damit beginnen kann.
Nach den Vorträgen  beantworteten die ReferentInnen noch geduldig die Fragen der TeilnehmerInnen.




v.l. Bmst. Christian Härting – Telfs, Ingeborg Freudenthaler – Obfrau Verein licht.blicke, Wilfriede Hribar, Larissa Pöschl –GF Sozialsprengel Telfs


v.l. Mag. Michael Mattersberger, Dr. Gerhard FRANZ, MMag. Manuela Baum-Tamerl zertif. Gedächtnistrainerin, Ingeborg Freudenthaler


Ingeborg Freudenthaler


der Referent ist Dr. Gerhard FRANZ – ortsansässiger Neurologe in Telfs



Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud zu einem interessanten Infoabend in das Regional-Altenwohnheim Schwaz.


Mit dabei auch Helga Rohra – Autorin, Selbstbetroffene und Frontfrau in Sachen Demenz. Sie wird beim Demenz-Gipfel der G 8 Staaten in London sprechen.

Mit tatkräftiger Unterstützung des Heimes  - allen voran Heimleiter Andreas Mair - und des Sprengels Schwaz  wurde es für die rund 90 TeilnehmerInnen ein informativer Abend. Unter dem Titel „Chaos im Kopf“ referierten Norbert Schnetzer – Pflegedirektor des LKH Rankweil und Helga Rohra – Autorin und Selbstbetroffene.

Norbert Schnetzer sprach unter dem Titel „ Der Tag an dem die Handtasche im Kühlschrank stand“  über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Er brachte viele lebensnahe Beispiele und wies darauf hin, dass es äußerst wichtig ist, wie man mit Menschen mit dementieller Beeinträchtigung kommuniziert.

Das Eingehen auf die Menschen, deren Wertschätzung, das Entgegenbringen von Respekt und trotzdem ein bisschen Humor walten lassen machen es für alle Beteiligten einfacher. Sehr berührt haben der Vortrag und die Lesung von Helga Rohra. Helga Rohra, einst erfolgreiche Simultandolmetscherin mit sieben Sprachen erhielt mit knapp über 50 die Diagnose  Levy-Body-Demenz gestellt. Sie merkte selbst, dass etwas „nicht stimmte“ – trotzdem dauerte es über ein Jahr bis die Diagnose eindeutig war.

Nach anfänglicher Verzweiflung mobilisierte sie ihre Kräfte und begann Hilfe zu bündeln und darüber zu sprechen und zu schreiben – anfangs unter dem Pseudonym Helen Merlin. Unterstützt durch Ärzte und Therapeuten besann sie sich auf Fähigkeiten, die noch geblieben sind und begann aus dem Schatten zu treten. So auch der Titel ihres Buches „Aus dem Schatten treten“, das sie bereits unter ihrem richtigen Namen Helga Rohra geschrieben hat. Sie nutzt Ressourcen und kämpft als Frontfrau und erste Vorsitzende der Demenzbetroffenen in Europa für einen Perspektivenwechsel. Sie zeigte deutlich auf, dass doch noch vieles möglich ist wenn man aktiv ist und „trotzDEM“ an sich glaubt. So gab sie auch viele Tipps zum Umgang mit betroffenen Menschen.

Dass Demenz ein Thema ist, zeigt sich in der Tatsache, dass es dieses Jahr noch ein Gipfel der G 8 Staaten in London geben wird, wo das Thema Demenz behandelt wird.

So war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden. Mehr als ein Beweis, dass die Krankheit Demenz uns alle in irgendeiner Art und Weise fordern wird.




v.l. Ingeborg Freudenthaler, Helga Rohra, Norbert Schnetzer, GR Walter Egger und StRin Ingrid Schlierenzauer


v.l. Ingeborg Freudenthaler, Helga Rohra, Norbert Schnetzer


Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud gemeinsam mit dem Pflegezentrum Gurgtal zu einem Demenz-Infoabend in das Wohnheim Imst.

Mit tatkräftiger Unterstützung  von Geschäftsführerin Mag. Andrea Jäger wurde es für die TeilnehmerInnen als auch für Gemeinderätin Doris Reheis und Verbandsobmann Rudolf Kölli ein ein informativer Abend. Unter dem Titel „Chaos im Kopf“ referierten Dr. Gerhard Franz – Neurologe aus Telfs, Mag. Petra Jenewein – Psychologin und MMag. Manuela Baum-Tamerl – Zertifizierte Gedächtnistrainerin.

Sie sprachen über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.
Für Dr. Franz ist es entscheidend, dass Menschen rechtzeitig einen Spezialisten auf-suchen, denn je eher eine richtige Diagnose gestellt wird, umso schneller und besser kann mit der Behandlung begonnen werden. Demenz kann zwar nicht geheilt, aber doch hinausgezögert werden. Im Vortrag von Mag. Jenewein ging es um die pflegenden Angehörigen und deren Entlastungsmöglichkeiten. MMag. Baum-Tamerl zeigte auf, dass man nicht früh genug mit dem Gedächtnistraining beginnen kann. Sehr veranschaulicht wurden ihre Ausführungen durch praktische Beispiele und Übungen, die sofort mit den TeilnehmerInnen ausprobiert wurden. Nach den Vorträgen standen die Referentinnen für persönliche Fragen zur Verfügung, was auch sehr intensiv genutzt wurde.

Der Verein licht.blicke ist auch auf der SenAktiv Messe vom 15. -17. November in Innsbruck mit einem Info-Stand vertreten.


>Powerpointpräsentation




Bild: v.l. Dr. Gerhard Franz, Ingeborg Freudenthaler, Doris Reheis, Rudolf Kölli


Cemit-Stand am Demenztag: Spenden eine Plattform bieten

Forschung muss nicht immer und ausschließlich durch öffentliche Fördergelder finanziert werden. Die Innsbrucker Cemit GmbH entwickelt alternative Methoden und lud zur Diskussion an ihren Stand beim 6. Tiroler Demenztag ein. Den interessierten Besuchern aus Politik, Verwaltung, Gesundheits- und Versorgungsbereichen wurde unter anderem die Idee einer "Spendenplattform Tirol" vorgestellt, die Cemit verwirklichen will.

Cemit bietet maßgeschneiderte organisatorische Dienste für Forscher und innovative Betriebe im In- und Ausland. Sie sieht sich als ein Unternehmen, das alle unterstützt, die den Mut haben, Neues zu wagen. Die Unternehmensvision ist, dem Fortschritt Wege zu bahnen, und Erneuerung und Verbesserung nicht nur zu wollen, sondern sie tatsächlich durchzuführen.

Unter anderem ist Cemit derzeit für das Management des Krebsforschungszentrum Oncotyrol, des EU-Projekts OPTATIO zur Myelom-Forschung und des ADSI Austrian Drug Screening Institute zuständig. Cemit koordiniert auch Bildungsprojekte in der Programmlinie talente regional und erstellt Businesskonzeptionen für Life Science Unternehmen. 

Mehr zu Cemit:
www.cemit.at



05/04 2013:
6. Tiroler Demenztag zeigte neue Perspektiven auf

Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, konnte neben den Experten aus den Bereichen Medizin &  Therapie auch die Frontfrau in Sachen Demenz in Europa und Selbstbetroffene  – Frau Helga Rohra – nach Innsbruck holen. 

Sowohl die Workshops als auch Vorträge, die sich mit dem Älterwerden und der damit verbundenen Gefahr an Demenz zu erkranken, beschäftigten waren
bis auf den letzten Platz ausgebucht. 

Besonders beeindruckt hat Helga Rohra, die mit ihrem Vortrag und der Lesung aus ihrem Buch „ Aus dem Schatten treten“ gezeigt hat, dass eine frühzeitige Diagnose
und die rechtzeitige Therapie den Prozess verlangsamen können.  Sie zeigte auch sehr klar auf wie viel Potential in den von Demenz betroffenen Menschen noch steckt und wie sich auch die Gesellschaft darauf einstellen muss.

Wertvolle Tipps kamen von: 

Prim. Univ.- Prof. Dr. Josef Marksteiner – er sprach über die Entstehung und die Arten der Demenz, sowie die gesamte therapeutische Herausforderung. 

Mag. Manuela Baum-Tamerl
gab wertvolle Tipps wie man tagtäglich etwas für sein Gedächtnis tun kann somit seine geistige Regung länger fit hält.
 

Dr. Kurt A. Moosburger
referierte eindrucksvoll über Lebensstilmaßnahmen und sieht Ernährung und Bewegung als wichtiges Medikament.
 

Und last but not least gab Dr. Karin Klocker, Leiterin des Bundessozialamtes für Tirol Einblicke in die zahlreichen Hilfs- und Unterstützungsangebote. 

Die Workshops rund um Gedächtnistraining, Therapieformen, sowie Empfehlungen und Bewältigungsstrategien für den Betreuungsalltag wurden regelrecht gestürmt.

Mag. Manuela Baum-Tamerl,  Raphael Schönborn, Helga Heinz nahmen sich für die Anliegen von Interessierten und Betroffenen sehr viel Zeit.
Darüber haben verschiedene Organisationen ihre Hilfsangebote präsentiert.




Prim. Univ.- Prof. Dr. Josef Marksteiner, Mag. Manuela Baum-Tamerl, Ingeborg Freudenthaler, Dr. Anton Mayr


Univ.Prof. DI Dr. Bernhard Tilg, Ingeborg Freudenthaler, Helga Rohra


Helga Rohra, Ingeborg Freudenthaler


Ingeborg Freudenthaler, Mag. a. Christine Oppitz-Plörer


Univ. Prof. DI Dr. Bernhard Tilg, Ingeborg Freudenthaler, Mag. a Christine Oppitz-Plörer


Christa Redik, Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Helga Rohra, Ingeborg Freudenthaler, Dr. Uschi Waibel


Ingeborg Freudenthaler mit Moderator Robert Unterweger


Infoabend Kematen am 25.09.2012

 Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud zu einem  Demenz-Infoabend in den Gemeindesaal nach Kematen.

Mit tatkräftiger Unterstützung  des Sozial – und Gesundheitssprengels an der Melach,
allen voran Geschäftsführerin Evi Thumer,  wurde es für die 130 TeilnehmerInnen ein informativer Abend.
Unter dem Titel „Chaos im Kopf“ referierten Prim. Univ. Prof. Dr. Monika Lechleitner, Ärztliche Direktorin am öffentlichen Landeskrankenhaus Hochzirl,  sowie der diplomierte psychiatrische Krankenpfleger Raphael Schönborn.
Sie sprachen über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Dr. Lechleitner wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz war nicht geheilt, aber doch hinausgezögert werden kann.
Rafael Schönborn brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen. Nach den Vorträgen standen die Referenten für persönliche Fragen zur Verfügung, was auch sehr intensiv genutzt wurde.
Generell gibt es rund um die Demenz in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf – das wurde auch von zahlreichen Vertretern aus den Pflegeheimen deutlich gemacht.

Darüber hinaus wurde der Film „ Das eigene Leben spüren“ gezeigt. Der einfühlsame Film – ein Maturaprojekt der HBLW Saalfelden/Medieninformatik – zeigt eindrucksvoll,
wie man mit basaler Stimulation Menschen abholen kann, wenn sie der Sprache nicht mehr mächtig sind. Die an Demenz erkrankte Frau wird von ihrem Ehemann und der Hauskrankenpflege liebevoll zuhause betreut. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt. Und so war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden.
Mehr als ein Beweis, dass die Krankheit Demenz uns alle in irgendeiner Art und Weise fordern wird.




Bild 1: v.l. Dr.Monika Lechleitner, Klaus Gritsch – Vizebürgermeister Kematen, Evi Thumer, Ingeborg Freudenthaler, Raphael Schönborn



Bild 2:v.l. Dr. Monika Lechleitner, Evi Thumer, Wilfriede Hribar - Obfraustellvertreterin Verein licht.blicke, Ingeborg Freudenthaler –Obfrau, Dr. Anton Mayr – Kassier Verein licht.blicke



Weltalzheimertag

Anläßlich des Weltalzheimertages organisierte die Volkshilfe einen Nachmittag zum Thema Demenz im ISD Wohnheim am Lochbach.

Für licht.blicke hielt Raphael Schönborn ein Impulsreferat rund um die Demenz in der Praxis, wobei es nicht nur um die Betroffenen
selbst, sondern auch die pflegenenden Angehörigen ging. In der anschließenden Podiumsdiskussion war ein begehrter Gesprächspartner.




Zu sehen sind ( von links nach rechts:) Barbara Kufner (Caritas Mobile Demenzbetreuung), Raphael Schönborn (lichtblicke – Demenzhilfe Tirol), Kerstin Egger (Landesgeschäftsführerin Volkshilfe), Elisabeth Pasqualini (Heimleitung ISD-Wohnheim am Lohbach), Gertrud Danler (Verein Vaget)


Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud zu einem Demenz-Infoabend in den Kaisersaal nach St. Johann in Tirol

Mit tatkräftiger Unterstützung  von Andy Schedler, der für Technik und Infrastruktur verantwortlich zeigte,  wurde es für die knapp 100 TeilnehmerInnen ein informativer Abend. Unter dem Titel „Chaos im Kopf“ referierten Dr. Hanna Rogenhofer – Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie, Mag. Eva Oberhauser – Alterspädagogin im Altenwohnheim Kitzbühel sowie der diplomierte psychiatrische Krankenpfleger Raphael Schönborn.

Sie sprachen über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.

Dr. Rogenhofer wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz war nicht geheilt, aber doch hinausgezögert werden kann. Rafael Schönborn brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen.

Generell gibt es rund um die Demenz in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf –das wurde auch von zahlreichen Vertretern aus den Pflegeheimen deutlich gemacht. Darüber hinaus wurde der Film „ Das eigene Leben spüren“ gezeigt. Der einfühlsame Film – ein Maturaprojekt der HBLW Saalfelden/Medieninformatik – zeigt eindrucksvoll,wie man mit basaler Stimulation Menschen abholen kann, wenn sie der Sprache nicht mehr mächtig sind. Die an Demenz erkrankte Frau wird von ihrem Ehemann und der Hauskrankenpflege liebevoll zuhause betreut.
Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt. Und so war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden. Mehr als ein Beweis, dass die Krankheit Demenz uns alle in irgendeiner Art und Weise fordern wird.





Elisso Bolkvadze stellte sich für Ingeborg Freudenthaler in den Dienst der guten Sache und begeisterte mit ihrem Konzert im Innsbrucker Casineum



v.l. Ingeborg Freudenthaler, Casinodirektor Dr. Kurt Steger, Elisso Bolkvadze


Die international anerkannte Pianistin kam extra aus Paris angeflogen um das Engagement von Ingeborg Freudenthaler im Kampf gegen die Demenz zu unterstützen.
Elisso Bolkvadze begeisterte mit Werken
von Schubert, Chopin und Debussy und wurde dafür mit nicht mehr enden wollenden „standing ovations“ bedacht. Sie dankte es dem Publikum und dem Casino Innsbruck mit vielen Zugaben.
Ingeborg Freudenthaler bedankte sich für dieses Konzert der Extraklasse auch ganz herzlich bei Casinodirektor Dr. Kurt Steger, der nicht nur die Location, sondern auch den Erlös dieses unvergesslichen Abends dem Verein licht.blicke – demenz.hilfe.tirol zur Verfügung stellt.



5. Tiroler Demenztag zeigte, wie man dem unvermeidlichen Alterungsprozess durch Vorbeugung und eine aktive Lebensgestaltung entgegenwirken kann

Ingeborg Freudenthaler konnte Experten aus ganz Österreich nach Innsbruck zu holen, die sich mit den Fragen des Älterwerdens und vor allem mit dem Thema gesund & fit älter zu werden auseinander setzten.

Wertvolle Tipps gaben:  

Univ.- Prof. DDr. Johannes Huber
–Professor für Gynäkologie- und Frauenheilkunde und Autor mehrer Fachbücher über Alternsforschung und Anti-Aging sprach über den hormonellen Einfluss auf den Alterungsprozess – wobei dieser keineswegs auch vor Männern Halt macht. Hormone sind unabdingbar und werden vom gesunden Körper produziert. Jedoch lässt die körpereigene Produktion mit der Zeit nach. Dadurch können Krankheiten wesentlich leichter entstehen. Besonders Frauen im Klimakterium sollten sich umfassend darüber informieren.
  

Univ. Doz. Mag. Dr. Ingrid Kiefer
– Ernährungswissenschafterin, Gesundheits-psychologin und Autorin von populären Sachbüchern sieht geistige Vitalität nicht als ein Geschenk der Natur an, sondern etwas, das alle erreichen können. Die Schlüssel dafür liegen in der entsprechenden Ernährung, der Pflege der Seele, ein behutsamer Umgang mit dem eigenen Körper inklusive regelmäßiger Bewegung und einem spezifischen Training für die Gehirnzellen.
 

Erich Schützendorf – der studierte Pädagoge, Psychologe und Soziologe beschäftigt sich seit Jahren mit gerontologischen Themen. Speziell die„andere“ Welt der Menschen mit Demenz interessiert ihn. Er sieht, wie sie sich vom Verstande weg entwickeln und Begleitung benötigen. Seine Sorge gilt aber auch den pflegenden Angehörigen, damit sie nicht im Meer der „Ver-rücktheit“untergehen. Freiräume sind das wichtigste Gut eines Betreuenden.  

Univ. Doz. Dr. Margot Schmitz
– die habilitierte Psychiaterin an der Uni Wien und Lehrbeauftragte an der Sigmund Freud Uni ist, führt gemeinsam mit ihrem Mann das Institut für Psychosomatik in Wien. Sie beschäftigt sich in der täglichen Praxis als auch in ihren Bestsellern u. a. mit Burnout und den verschiedenen Formen der Demenz. Sie hatte dabei nicht nur das richtige Emotions-Management, sondern auch viele Tipps für ein Gedächtnis ohne Lücken im Gepäck – z. B. soziale Kontakte pflegen oder sich mit neuen Dingen auseinandersetzen.
  

Last, but not least gab Mag.
Walter Guggenberger, Leiter des Bundessozialamtes für Tirol Einblick in die zahlreichen Hilfs- und Unterstützungsangebote, die auch die pflegenden Angehörigen stark betreffen. Das Bundessozialamt stellt z.B. finanzielle Unterstützung
für die Ersatzpflege zur Verfügung.  

Die zahlreichen Workshops rund um Gedächtnistraining, Gehirntraining mit Bewegung, Therapieformen, sowie Empfehlungen und Bewältigungsstrategien für den Betreuungsalltag wurden regelrecht gestürmt. Mag. Manuela Baum-Tamerl, Mag. Michael Mattersberger, Raphael Schönborn und Mag. Almuth Heidegger-Tirala nahmen sich für die Anliegen von Interessierten und Betroffenen sehr viel Zeit. 
  
   




v.l. Dipl. Päd. Erich Schützendorf, Hofrat Mag. Walter Guggenberger – Leiter Bundessozialamt Tirol, Landesrat DI Dr. Bernhrad Tilg, Univ. Doz. Dr. Margot Schmitz, Ingeborg Freudenthaler – Obfrau licht.blicke , Stadträtin Dr. Patrizia Moser, Univ. Doz. Mag. Dr. Ingrid Kiefer, Univ. Prof. DDr. Johannes Huber


Demenz-Info-Abend in Landeck bestens besucht

Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke, lud Ende des Monats zu einem  Demenz-Infoabend in das Altersheim der Stadt Landeck.  

Mit tatkräftiger Unterstützung  des Altersheimes, das die Infrastruktur zur Verfügung stellte,  wurde es für die 80 TeilnehmerInnen ein informativer Abend. Unter dem Titel „Chaos im Kopf“ referierten der Neurologe Dr. Markus Singer und der diplomierte psychiatrische Krankenpfleger Raphael Schönborn.

Die beiden sprachen über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Dr. Singer wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz war nicht geheilt, aber doch hinausgezögert werden kann. Raphael Schönborn brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen.

Generell gibt es rund um die Demenz in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf – das war auch Hubert Niederbacher, Stadtrat für Soziales, klar, der der Veranstaltung den ganzen  Abend beiwohnte. Im Anschluss an die Vorträge wurde der Film „ Ilse wo bist Du?“ präsentiert. Der einfühlsame und mehrfach ausgezeichnete Film der Salzburger Filmemacherin Ulrike Halmschlager ist die filmische Begleitung ihrer an Demenz erkrankten Mutter bis zu deren Tod. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt.

Und so war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden. Mehr als ein Beweis, dass diese Krankheit uns alle fordern wird.
 




v.l. Viktor Zolet – Pflegedienstleiter des Altersheimes, Stadtrat Hubert Niederbacher, Raphael Schönborn, Dr. Markus Singer


Reger Andrang beim 5. Designbazar

Bereits zum 5. Mal initiierte Ingeborg Freudenthaler den Designbazar, dessen Reinerlös dem Verein licht.blicke - demenz.hilfe.tirol zugute kommt. 
 
Design Bazar 2011 wurde regelrecht gestürmt!
 
Schon lange vor der offiziellen Öffnungszeit standen die Frauen Schlange. Schließlich wollte jeder sein persönliches Gustostück ergattern. Doch bevor es soweit war, gab Ingeborg Freudenthaler Einblicke in die Arbeit von licht.blicke und erklärte ihr Engagement rund um die Krankheit Demenz.  Auch die Innsbrucker Stadträtin Dr. Patrizia Moser, die den Bazar eröffnete, appellierte an die BesucherInnen, das Thema Demenz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen – denn früher oder später wird es fast jeden von uns in irgendeiner Art und Weise ereilen – entweder als pflegender Angehöriger oder als selbst Betroffener. Danach wurde es ein wahrer Run auf die besten Schnäppchen – natürlich immer unter dem Motto – es ist ja für einen guten Zweck. Zahlreiche Persönlichkeiten, die zuvor Kleidung und Schuhe gespendet hatten, kamen selbst zum Bazar um vielleicht das eine oder andereStück zu erstehen. Die meisten wurden fündig!




Initiatorin Ingeborg Freudenthaler mit Wilfriede Hribar und Stadträtin Dr. Patrizia Moser (v.l.)


Ein amüsanter Abend mit Chris Lohner



Chris Lohner, Uli Brée und Ingeborg Freudenthaler (v.l.)

Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke – demenz.hilfe.tirol, ist es gelungen Chris Lohner nach Innsbruck zu holen.

Sie wollte damit nicht nur den Mitgliedern einen vergnüglichen Abend bereiten, sondern auch die bisherige Arbeit des Vereins kommunizieren.
Casino-Direktor Kurt Steger stellte dafür das Casineum unentgeltlich zur Verfügung.

In dem Ein-Personen-Stück „Nein, ich will keinen Seniorenteller“, das von Chris Lohner eindrucksvoll präsentiert wurde, ging es um das Thema Älterwerden – und das mit Würde.

Genau diese Problematik ist Ingeborg Freudenthaler seit langem ein Anliegen. Sie greift hier auf die Wissenschaft zurück und folgt damit dem Rat des renommierten Innsbrucker Alternsforschers Prof. Georg Wick, der am letzten Tiroler Demenztag mit seinem Vortrag „ Lieben-Laufen-Lernen“ oder: „wie altert man erfolgreich?“ wahre Begeisterungsstürme erhielt. Unter Liebe versteht er dabei nicht nur Partnerschaft & Sexualität, sondern auch die Pflege zwischenmenschlicher Kontakte, insbesondere von Freundschaften. Der Begriff „Laufen“ steht in diesem Zusammenhang für moderate Bewegung und eine ausgewogene, vorzugsweise mediterrane Kost. Und unter „Lernen“ geht es darum, sich lebenslang für Neues zu interessieren und sich auf neue Technologien einzulassen.

Als der Regisseur und Autor Uli Brée erstmals das Buch der englischen Journalistin, Kolumnistin und Buchautorin Virginia Ironside „Nein, ich will keinen Seniorenteller. Das Tagebuch der Marie Sharp“ in die Hände bekam, dachte er, dass man diese Geschichte unbedingt auf die Bühne bringen müsste. Aber erst als er Chris Lohner traf, hatte er die perfekte Interpretin dafür gefunden.

In der Buchvorlage freut sich die Titelheldin darüber, dass sie 60 wird und von keinen Zwängen mehr bestimmt wird. Die Hauptfigur stürzt sich viel lieber ins Vergnügen, in ihre Rolle als Großmutter und in eine neue Romanze mit ihrem alten Jugendschwarm.

Es ist das humorvolle aber auch nachdenkliche Tagebuch einer Frau, die sich einerseits weigert, so zu tun, als wäre sie noch immer noch zwanzig, andererseits auch keinen Grund darin sieht, nur noch auf den Tod zu warten.

Der österreichweit beliebte rote Pagenkopf nahm sich dieses Themas mit hinreißendem Humor und wunderbarer positiver Lebenseinstellung an.
Und so erlebten die Besucher einen entspannten, fröhlichen Abend.



"Chaos im Kopf"- Infoabend in Ehrwald gut besucht



GR Margit Schennach, die durch den Abend führte mit Ingeborg Freudenthaler und BM Martin Hohenegg (v.l.)

Ingeborg Freudenthaler lud am Welt-Alzheimertag zum Demenz-Infoabend „Chaos im Kopf“ nach Ehrwald in den Zugspitzsaal, der bis auf den letzten  Platz ausgebucht war.

An die 200 Interessierten kamen zu dem von Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke – organisierten Info-Abend. Viel Unterstützung gab es von Seiten der Gemeinde Ehrwald, die den Zugspitzsaal zur Verfügung gestellt hatte und von Gemeinderätin Margit Schennach, die als gute Seele durch den Abend führte und
für einen perfekten Ablauf sorgte.

Dr. Klaus Engelhardt – niedergelassener Neurologe in Reutte, Dr. Ludwig Prokop – Facharzt für Neurologie & Psychiatrie und Rafael Schönborn –Dipl. psychiatrischer Krankenpfleger  referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.

Die Spezialisten Engelhardt und Prokop wiesen stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz war nicht geheilt aber doch hinausgezögert werden kann. Rafael Schönborn brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen.

Generell gibt es rund um die Demenz in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf – damit wurden gleich Landesrat Tilg und die Landtagsabgeordnete Sonja Ledl-Rossmann (da sie selbst aus der Pflege kommt, konnte sie die Nöte der Angehörigen und Betroffenen bestens verstehen) konfrontiert, die dem gesamten Abend beiwohnten.
Eröffnet wurde der Abend vom Bürgermeister von Ehrwald, Martin Hohenegg.

Im Anschluss an die Vorträge wurde der Film „ Ilse wo bist Du?“ präsentiert. Der einfühlsame und mehrfach ausgezeichnete Film der Salzburger Filmemacherin Ulrike Halmschlager ist die filmische Begleitung ihrer an Demenz erkrankten Mutter bis zu deren Tod. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt. Und so war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden. Mehr als ein Beweis, dass es rund um die Krankheit Demenz noch viel Handlungsbedarf gibt.



Großer Erfolg für die 9. Auflage der Tour de Tirol in Inzing

Trotz der heurigen Wetterkapriolen und vieler anderer Sportveranstaltungen konnte Ingeborg Freudenthaler beim Ersatztermin an die 170 RadlerInnen und LäuferInnen dazu motivieren, ihre Sportbegeisterung in den Dienst der guten Sache zustellen.

Vielleicht war es auch ein bisschen Hilfe von oben, denn just in dem Moment wo Abt Mag. German Erd den Startschuss für die einzelnen Gruppen abfeuerte, blinzelte die Sonne durch die Wolken. Auf den Strecken Professional, Familiy, Mountainbike und Lauf sah man Hobbyfahrer, einstige & heutige Sportgrößen, Wirtschaftsvertreter, Ärzte u.v.m. Othmar Peer, der die heimische Sportszene wie kein anderer kennt, moderierte souverän durch das Programm.

Nach getaner „Arbeit“ durfte auch der gesellschaftliche Teil nicht fehlen. Auf dem neu eröffneten Teil des Firmengeländes bot sich buntes Bild an gut gelaunten Radlern & Läufern.  Bei kühlen Getränken, warmer Küche und einer Riesenpfanne Kaiserschmarren war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für gute Laune sorgte auch die große Tombola, es gab niemand, der nicht zumindest einen Preis mit nach Hause genommen hat.  Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten und die Tatsache, dass es wirklich Freude bereitet wenn man mit seinem Hobby Gutes tun kann, machten den Tag perfekt.

Gemeinsam mit dem Radsportverein ASV Inzing, dem Präsidenten des Landes-radsportverbandes Harald  Baumann und Karl Heinig, die das Freudenthaler Team bei der Durchführung tatkräftig unterstützt haben, wurde es wieder ein sportliches & gesellschaftliches Event, dessen Reinerlös Ingeborg Freudenthaler zur Gänze dem Verein licht.blicke – demenz.hilfe.tirol zur Verfügung stellt. Aufklärung, Prävention & Hilfe rund die Krankheit Demenz sind Ingeborg Freudenthaler ein großes soziales Anliegen.

Fotos der Veranstaltung gibt es hier:

Fotoalbum Teil 1 -  Fotoalbum Teil 2

Zu den Ergebnislisten geht es hier:
Einzelwertung, Teamwertung



4. Tiroler Demenztag zeigte akuten Handlungsbedarf auf

Der Verein „licht.blicke – demenz.hilfe.tirol“ lud zum 4. Tiroler Demenztag in die Ursulinensäle. Obfrau Ingeborg Freudenthaler gelang es auch heuer wieder hochkarätige Referenten für Vorträge zu gewinnen.

Spezialisten auf dem Gebiet der Medizin, Therapie & Pflege standen Rede und Antwort, gaben wertvolle Hilfestellungen in den Workshops und  präsentierten Hilfsangebote in der Ausstellung.

In den Vorträgen wurden gesellschaftspolitische Ansätze ebenso behandelt, wie Wege  zu einem gesunden Altern, Möglichkeiten der Behandlung sowie Hilfe für Angehörige, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre kranken Partner selbst zuhause zu betreuen.

Die Workshops fanden sowohl bei Menschen, die sich von Berufs wegen mit der Krankheit Demenz beschäftigen ebenso regen Zuspruch, als auch bei jüngeren und älteren Menschen, die vorbeugen bzw. manche Fähigkeiten erhalten und/oder verbessern möchten. Die Workshops wurden regelrecht gestürmt und hätten laut Aussage der TeilnehmerInnen ruhig noch länger dauern können.

Eine interessante Erfahrung machten auch diejenigen, die in den Altersimulations-anzug schlüpften. Hier konnte ein junger Mensch spüren, wie die Beschwerlichkeiten des Alters – ob mit oder ohne Demenz – den ganz normalen Alltag beeinträchtigen.

Der 4. Tiroler Demenztag hat eines klar und deutlich gemacht – es kann jeden von uns heute oder morgen treffen. Auch wenn die jüngere Generation und damit ist auch die extrem fitte 50 + Gesellschaft gemeint, noch nichts davon wissen will. Selber sehr oft am Zenit des Schaffens und in körperlicher Topverfassung, kann dies sehr wohl einen Elternteil oder Verwandten treffen. Heute sind bereits 13% der über 65-jährigen davon betroffen, bei den 85-jährigen trifft es schon jeden Vierten.

Für Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des vor 4 Jahren gegründeten Vereins licht.blicke-demenz.hilfe.tirol ist es ein Weg der kleinen Schritte. Neugierig, ängstlich und betroffen reagieren Menschen auf das Thema Demenz. Es ist ein Tabuthema, das meist negiert oder am besten verschwiegen wird. Oft werden Familienangehörige dazu angehalten, bloß nichts nach außen dringen zu lassen. Anders ist es nicht zu erklären, dass in Österreich die wenigsten Menschen, die bereits  betreut oder in einem Pflegeheim leben eine eindeutige Diagnose vorweisen können. Umso früher jedoch die ersten Anzeichen diagnostiziert werden, umso eher kann der Krankheit entgegengewirkt werden. In Deutschland sind derzeit bereits mehr als 1,1 Million Menschen an Demenz erkrankt.

Prim. Univ. Prof. Dr. Josef Marksteiner, seit Anfang April Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A am neuen Landeskrankenhaus Hall schätzt „dass in Tirol derzeit rund 8.000 Menschen an Demenz leiden. Hinzu kommen rund 3.000 ältere Menschen mit Depressionen und Angsterkrankungen. Da diese Zahlen weiter im Steigen begriffen sind, stellt dies die Gesundheitsplanung, sowie die stationäre und ambulante Psychiatrie vor immense Herausforderungen“.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht die Krankheit Demenz öffentlich zu machen, Experten an einen Tisch zu holen, Hilfestellungen zu geben und auch die Politik in die Verantwortung zu nehmen. Schließlich ist es ein sozialpolitisches Thema, dem sich niemand verschließen kann - alle sind gefordert. licht.blicke – demenz.hilfe.tirol versteht sich als Plattform für alle, die sich mit dem Krankheitsbild der Demenz auseinandersetzen und als Netzwerk für alle Hilfsangebote um langfristig zu einem Vorzeigeland in Sachen Demenz zu werden.

Auch wenn Demenz bis dato nicht vollständig verhindert oder geheilt werden kann ist der Umgang damit richtungweisend für ein sozial hoch entwickeltes Land. Heute gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, medizinische und therapeutische Ansätze, die den Krankheitsverlauf und das damit verbundene Leid hinauszögern kann. Ein wichtiger Ansatzpunkt liegt im Bereich der Prävention. Sehr viel Verantwortung trifft dabei die Angehörigen und Hausärzte, die die ersten Anzeichen  richtig deuten sollten um eine Vorsorgeuntersuchung zu veranlassen. Hier werden Blutwerte und kognitive Verhaltensformen getestet. Noch besser wäre – sich präventiv davor zu schützen. Dazu muss aber eine Verhaltenstherapie bekannt sein. Grundsätzlich ist es so, dass sich Aktivität und Gehirnleistung gegenseitig beeinflussen. Gesunde Ernährung, die sich positiv auf Blutdruck, Cholesterin auswirkt, Nikotinverzicht gepaart mit körperlicher und geistiger Bewegung sind wichtige Einflussfaktoren für das Krankheitsbild der Demenz.

Der Innsbrucker Mediziner und Alternsforscher Prof. Dr. Georg Wick, hat für gesundes altern eine einfache Erfolgsformel: Lieben, laufen, lernen und eine ausgewogene Balance zwischen Bildung, Arbeit und Freizeit.




O. Univ. Prof. Dr. Klaus Zapotocky, I. Freudenthaler, Dr. Irene Müller und Prof. Dr. Georg Wick v.l.




4. Tiroler Demenztag am 27.05.2011

--> Vortrag Dr. Irene Müller

--> Untersuchungsergebnis Dr. Müller



Chaos im Kopf - Infoveranstaltung am 17.05.2011 in Kufstein



v.l. Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke, Bgmst. Martin Krumschnabel, Neurologe Dr. Dirk Proeckl, Raphael Schönborn, Dr. Johannes Lüthi – Rektor der FH Kufstein


Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke - kämpft weiter um bessere Bedingungen für die von Demenz betroffenen Menschen und deren Angehörige. Chaos im Kopf –  die Demenz Info Veranstaltung in der Fachhochschule Kufstein war sehr gut besucht. 

Es ist zwar immer noch ein Tabuthema, jedoch wird vielen Menschen, Organisationen und der Politik klar, dass man diese Krankheit nicht mehr länger negieren kann. Es braucht neben der medizinischen Forschung auch Konzepte zur Prävention, Therapie und neue Wege in der Betreuung von Betroffenen und Angehörigen.
 
Die Fachhochschule Kufstein hatte  für den Infoabend, den Film und die anschließende Diskussion dankenswerter die Aula zur Verfügung gestellt.  

Dr. med.Dipl. Psych. Dirk Proeckl – niedergelassener Neurologe in Wörgl - und Dipl. psych. Gesundheits- und Krankenpfleger Raphael Schönborn, der auch eine Angehörigengruppe leitet,  referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen stellt die Diagnose Demenz eine große Herausforderung dar.
Immerhin werden derzeit ca. 80% der Betroffenen zuhause betreut – die Angehörigen stoßen dabei meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen.

Dr. Proeckl wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass die Demen zwar nicht geheilt, aber doch hinausgezögert werden kann.

Raphael Schönborn (sein Vortrag als PDF) brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen und wertvolle Hilfestellungen für Betreueunde bzw. Angehörige.
Generell gibt es in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf. Viele Angehörige verstehen die Situation nicht, dass diesbezügliche Medikamente nur zum Teil  von der Kasse bezahlt werden. Dabei stehen die Medikationskosten in keinem Verhältnis zu den Kosten, die ein Vollpflegefall kostet. Darüber hinaus muss auch den Angehörigen das Stigma genommen werden, dass sie selbst versagt haben, wenn sie professionelle Hilfe in der Betreuung von an Demenz erkrankten Personen in Anspruch nehmen. 

Eröffnet wurde der Abend vom Bürgermeister der Stadt Kufstein, Mag. Martin Krumschnabel, der den Vorträgen und dem Film „Ilse wo bist DU?“ interessiert beiwohnte und sich dann auch noch der abschließenden Diskussion stellte. 

Der einfühlsame und mehrfach ausgezeichnete Film der Salzburger Filmemacherin Ulrike Halmschlager ist die filmische Begleitung ihrer an Demenz erkrankten Mutter bis zu deren Tod. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt. Und so war es kein wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden. Mehr als ein Beweis, dass es rund um die Krankheit Demenz noch viel zu tun gibt.
 



Chaos im Kopf - Infoveranstaltung am 21.02.2011 in Schwaz


Ingeborg Freudenthaler kämpft weiter um bessere Bedingungen für die von Demenz betroffenen Menschen und deren Angehörige. Chaos im Kopf – Demenz Info Veranstaltung in Schwaz bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Über 130 Interessierte kamen zu dem von Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke – organisierten Info-Abend. Andreas Mair von der Initiative „lebenswert“ hatte dafür dankenswerter den großen Saal im Regionalaltenwohnheim Schwaz zur Verfügung gestellt.

Dr. Wolfgang Berger - niedergelassener Neurologe in Schwaz - und Gerhard Peskoller – Pflegestationsleiter( von zwei psychiatrischen Abteilungen der Klinik Innsbruck)  referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz.

Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.

Dr. Berger wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz war nicht geheilt aber doch hinausgezögert werden kann. Gerhard Peskoller brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen.

Generell gibt es rund um die Demenz in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf. Viele Angehörige verstehen die Situation nicht, dass diesbezügliche Medikamente nur zum Teil  von der Kasse bezahlt werden. Dabei stehen die Medikationskosten in keinem Verhältnis zu den Kosten, die ein Vollpflegefall kostet. Darüber hinaus muss auch den Angehörigen das Stigma genommen werden, dass sie selbst versagt haben, wenn sie professionelle Hilfe in der Betreuung von an Demenz erkrankten Personen in Anspruch nehmen.

Eröffnet wurde der Abend vom Bürgermeister von Schwaz, Dr. Hans Lintner. Im Anschluss an die Vorträge wurde der Film „ Ilse wo bist Du?“ präsentiert. Der einfühlsame und mehrfach ausgezeichnete Film der Salzburger Filmemacherin Ulrike Halmschlager ist die filmische Begleitung ihrer an Demenz erkrankten Mutter bis zu deren Tod. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt.

Und so war es kein wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden.
Mehr als ein Beweis, dass es rund um die Krankheit Demenz noch viel Handlungsbedarf gibt.








Demenz Info Abend im Trofana Tyrol zeigte Brisanz dieser Krankheit auf

Rund 80 Interessierte kamen zu dem von Ingeborg Freudenthaler organisierten Info-Abend. Christine Handl hatte dafür dankenswerterweise den Milser Stadl zur Verfügung gestellt.

Dr. Heinrich Spiss - niedergelassener Neurologe in Imst - und Gerhard Peskoller - Pflegestationsleiter (von zwei psychiatrischen Abteilungen der Klinik Innsbruck) referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz.

Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.


>> Präsentation zum Downloaden 




v.l. Christine Handl, Gerhard Peskoller, Ingeborg Freudenthaler, Dr. Heinrich Spiss


Einladung in der Apothekerkammer

Zu einem Fortbildungsabend rund um die Thema Demenz lud die Apothekerkammer den Verein licht.blicke ein.Obfrau Ingeborg Freudenthaler und Vorstandsmitglied Mag. Reinhard Schwitzer-Marienapotheke Schwaz stellten den Verein,seine Arbeit & sein Anliegen vor,
ehe Dr. Claudia Thaler-Wolf nach dem Vortrag „ Herausforderung Demenz – Zeichen der Demenz erkennen –
wie berate ich?“ den 40 interessierten Pharmazeuten noch lange Rede & Antwort stand.




Bild: V.l.n.r. Dr. Elisabeth Nogler – Semenitz – Apothekerkammer für Tirol, Dr. Claudia Thaler – Wolf – Fachärztin für Neurologie, Ingeborg Freudenthaler &Mag. Reinhard Schwitzer


Vergissmeinnicht - Theateraufführung zum Thema Demenz



v.l. Dramaturg Joachim Henn, Annabel Céline Cuny – Tanz, Dr. Claudia Thaler-Wolf - Fachärztin für Neurologie, Ingeborg Freudenthaler, Roland Silbernagl – Schauspiel, Barbara Wachendorff - Regisseurin

Vergissmeinnicht - ein theatrales Spiegelkabinett zum Thema Demenz, wurde am 13. August 2010 in Innsbruck im Rahmen des Kultur - Festivals „Stummer Schrei“ in der IVB Remise in Österreich uraufgeführt. Über das Theater sollen neue Zugänge zu dem gesellschaftlich brisanten Thema Demenz geschaffen werden. Zur anschließenden Podiumsdiskussion konnte auch die Obfrau des Vereins licht.blicke – Ingeborg Freudenthaler - gewonnen werden.

Überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill, in dem die verschiedenen Aspekte einer dementiell veränderten Persönlichkeit zum Tragen kommen. Irritierende, absurd-komische Begegnungen eins Mannes mit Ärzten, Pflegern, anderen Angehörigen und nicht zuletzt der Frau, die wie seine Mutter aussieht, jedoch ein ganz anderer Mensch zu sein scheint.


licht.blicke
bemüht sich um eine weitere Aufführung des Stückes im Herbst 2010. Näheres in Kürze auf der Homepage.



Tour de Tirol 2010 ein voller Erfolg

Am Samstag, 31. Juli 2010 fand bereits zum 8. Mal die Benefiz-Radtour "Tour de Tirol" statt. Heuer wurde wiederum zugunsten der Demenz-Prävention in Tirol geradelt.

Bei optimalem Sommerwetter nahmen mehr als 200 Teilnehmer - darunter auch zahlreiche Prominente - die Familienstrecke, die Laufstrecke, die Professionalstrecke, sowie die Mountainbikestrecke in Angriff. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die rege Unterstützung zu diesem wichtigen Thema!

Fotos von der heurigen Tour de Tirol finden sich hier.

Die Ergebnisliste findet sich ebenfalls auf dieser Seite zum Download.




3. Tiroler Demenztag 2010

Endlich unendlich – Und wie alt wollen Sie werden?
(Innsbruck, 7. Mai 2010) Mehr als 500 Besucher trafen sich am 7. Mai 2010 zum Gedanken- und Informationsaustausch beim diesjährigen Demenztag in den Ursulinensälen in Innsbruck. Im Mittelpunkt des 3. Demenztages der vom Verein lichtblicke – demenz-hilfe.tirol organisiert wurde, standen die Gastvorträge von dem Wiener Genetiker Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger, Dr.med. Claudia Thaler-Wolf, Fachärztin für Neurologie, Hall i.T., Norbert Schnetzer, Direktor LK Rankweil und Mag. Ulrike Kraus, AK-Tirol. Angehörige von Betroffenen, Betreuer sowie Pflegende konnten sich außerdem bei der Ausstellung und in den verschiedenen Workshops Informationen aus professioneller Hand holen.

Die Ursache der Erkrankung liegt im Gehirn
Derzeit leiden in Österreich über 100.000 Menschen an einer Demenz. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung könnten sich die Zahlen bis 2050 verdoppeln. Jeder vierte über 80 Jahre leidet bereits an Demenz.
Als eine große medizinische und ethische Herausforderung an die Gesellschaft sieht die Neurologin Dr.med. Claudia Thaler-Wolf das Thema Demenz. Durch die steigende Überalterung der Gesellschaft wird auch mit steigenden Erkrankungszahlen gerechnet. Inzwischen gibt es zwar neue Methoden der Gehirnwasseruntersuchung und neue Medikamente die die Erkrankung bereits sehr früh erkennen lassen und dadurch den Verlauf der Erkrankung verzögern aber eine Heilung ist bislang nicht möglich. An einem möglichen Impfstoff wird weltweit bereits intensiv geforscht.
Die Ursache der Erkrankung liegt im Gehirn. Nervenzellen werden entweder zu wenig mit notwendigem Blut über die Gefäße versorgt oder es kommt zu veränderten Stoffwechselvorgängen in der Nervenzelle und sie stirbt ab. Der fortschreitende Nervenzelluntergang äußert sich in Form von Vergessen, Orientierungsproblemen, Vernachlässigung der Körperpflege und der Nahrungsaufnahme, Verwirrung mit Halluzinationen und Verhaltensveränderungen.

Die Macht der Gene
Jeder Mensch hat zw. 30.000 und 40.000 Gene. Und die verschiedenen Varianten dieser Gene können uns das Leben erleichtern oder schwerer machen. Der Wiener Genetiker Univ.- Prof. Dr. Markus Hengstschläger ist überzeugt, dass der Mensch ein Produkt eines Wechselspiels zwischen Genetik und Umwelt ist. „Die Gene sind Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst“.
Hengstschlägers Werk ist eine Auseinandersetzung mit jenen, die wirklich glauben, dass Menschen einmal ewig leben können. Dabei drehen sich seine Überlegungen immer wieder um die Frage, ob das eher eine unendliche Jugend oder ein unendlich langes Alter wäre. Es gibt sinnvolle Maßnahmen, die das Leben verlängern und es auch lebenswerter machen aber in jedem Fall wäre unser Gehirn begrenzt:  Entweder wir vergessen alles, was in der fernen Jugend war – oder was wir soeben erlebt haben. [„Endlich unendlich – Und wie alt wollen Sie werden?", von Prof. Dr. Markus Hengstschläger, Ecowin Verlag.]

Tirol – Vorreiterland in Demenz
In Tirol gibt es fachkompetente Stellen, die sich mit Demenz in unterschiedlichster Weise beschäftigen. Tirol als Vorreiterland in Österreich in Demenz zu etablieren und das Thema zu enttabuisieren sind eine der Hauptziele des im Jahr 2007 gegründeten Vereins lichtblicke – demenz-hilfe.tirol. Ingeborg Freudenthaler, Vorstandsmitglied und Gründerin des Vereins erklärt: „Wir wollen über Demenz reden. Nicht hinter vorgehaltener Hand – sondern offensiv. Demenz ist in unserer Gesellschaft ein stark unterschätztes Thema – gemeinsam müssen wir versuchen, diese Herausforderung anzunehmen um somit in der Gesellschaft einen Beitrag leisten, Menschen ein würdevolles Altern zu ermöglichen.“

Die Zeichen der Zeit erkannt
Die Tirolerinnen und Tiroler werden erfreulicherweise immer älter. Dadurch steigt aber auch die Anzahl der demenzkranken Menschen in unserem Land. Die Tiroler Gesundheitspolitik hat die Zeichen der Zeit erkannt und bei der Entwicklung des Regionalen Strukturplans Gesundheit die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg dankte dem Verein lichtblicke demenz-hilfe.tirol für seine Bemühungen, die Krankheit Demenz zu enttabuisieren sowie Betroffenen und Angehörigen Hilfestellungen zu geben.

Früherkennung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Stadträtin Univ.-Prof.in Dr.in Patrizia Moser, Gesundheitsreferentin der Landeshauptstadt Innsbruck, wies bei der Eröffnung auf die Ernsthaftigkeit des Themas Demenz hin. Immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger – jede/r vierte über 80 und jede/r zehnte über 65 - sind davon betroffen und die steigende Lebenserwartung wird diese Problematik noch verschärfen. Das wichtigste bei Demenz ist die Früherkennung, um eine optimale Hilfe anbieten zu können. Stadträtin Moser plädiert daher für mehr Sensibilisierung in der Öffentlichkeit: „Nur mit den entsprechenden Kenntnissen und dem entsprechenden Bewusstsein kann dieser Krankheit richtig begegnet, und die notwendigen Schritte eingeleitet werden.“


Weitere Links
zur Fotogalerie 3. Tiroler Demenztag: http://www.demenztag10.brunomoriggl.at


Pressespiegel
GESUNDES TIROL - Ausgabe 04/2010 - Gegen das schleichende Vergessen
>> von Gabriele Rampl, SciNews, www.scinews.at 
Innsbruck Informiert - Ausgabe 05/2010 - Ein Leben mit dem Vergessen
Kronen Zeitung - Ausgabe 05/2010 - Demenz, die Pest unserer Zeit!
Tiroler Tageszeitung - Ausgabe 8.5.2010 - Die Zeichen der Zeit erkennen



Infoabend in Wattens

(21.1.2010) Nationalrätin Maria Grander freute sich über die Initiative des Vereins licht.blickedemenz.hilfe.tirol der gemeinsam mit dem Sozialsprengel Wattens/Wattenberg am Donnerstag, den 21. Februar 2010 zu einem Informationsabend zum Thema "Chaos im Kopf" eingeladen hat. >>nähere Informationen

Foto v.l.n.r: Nationalrätin Maria Grander; Ingeborg Freudenthaler, Vorsitzende des Vereins licht.blickedemenz.hilfe.tirol.; Dr. Monika Lechleitner, Ärztliche Leiterin des Krankenhauses Hochzirl und Maria Pojer; Pflegedienstleiterin des Sozialzentrums Szenzi in Zirl




Spende für die Demenzhilfe

(17.12.2009) Als Weihnachtsgeschenk überreichte die Firma Freudenthaler dem Verein Lichtblicke-Demenzhilfe-Tirol am 17. Dezember einen Scheck über € 7.500.-. Ein Teil davon wurde bei der Tour de Tirol im heurigen Sommer "erradelt".
>> Medienbericht der Tiroler Krone




Infoabend in Telfs

(19. November 2009) Der Verein veranstaltete im Rahmen der Munde-med Vortragsreihe einen Informationsabend in Telfs. Dr. Thomas Walch und Frau Barbara Kleissl informierten ausführlich über die Krankheit und gaben den zahlreich erschienenen Angehörigen wertvollte Tips für den Umgang mit Demenz.



SENAKTIV

(November 2009) Zum Auftakt der SENaktiv vom 13. - 15.11.2009 stand eine Veranstaltung zum Thema "Die Kraft des Humors - Lachen verbindet Generationen" vom Referat für Familie und Jugend in Tirol. Weitere Informationen finden Sie unter www.tirol.gv.at/juff  

Wir konnten uns über eine Vielzahl von interessierten Besuchern auf unserem Informationsstand freuen, welche auch den Gedächtnistest am Computer zur Überprüfung Ihrer geistigen Fittness nutzten.



Congress Innsbruck


Radeln und Laufen zugunsten der Demenzhilfe Tirol



200 sportbegeisterte Tirolerinnen und Tiroler konnte die Firma Freudenthaler am 22. August in Inzing zur 7. Auflage der Tour de Tirol begrüßen. Trotz der angesagten Wetterkapriolen kamen alle trocken ins Ziel.

Pünktlich um 10.30 Uhr wurde die "Tour de Tirol 2009" am Firmengelände der Firma Freudenthaler in Inzing von Landesrat Gerhard Reheis gestartet. Die Benefizveranstaltung, zugunsten der licht.blicke-demenzhilfe.tirol, stand unter dem Ehrenschutz von Bischof Dr. Manfred Scheuer. Zahlreiche Radler und Läufer von klein bis groß, von Hobbysportler bis Spitzensportler, sowie namhafte Politiker, Sportler und selbstverständlich auch die Familie Freudenthaler gaben sich ein Stelldichein.
Auch Karin Gruber, Extremradlerin aus Radstadt unterstützte die gute Sache und gewann überlegen die Damenklasse. Martin Falch, Triathlet aus St. Anton und Silbermedaillengewinner bei der letztjährigen WM in Vancouver, kam mit Unterschenkelprothese als Zweiter ins Ziel der Laufstrecke und war begeistert von der Veranstaltung „ Ich werde sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein“ so Martin Falch

Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Unterstützer konnten sich danach im Festzelt Sportler und Besucher von den Strapazen bei Nudelparty und kühlem Bier erholen.

„Ich freue mich über die begeisterten Teilnehmer und das Wetterglück. Dank der vielen Sportler und Sponsoren konnten wir einen großen Reinerlös für die Demenzhilfe erradeln und erlaufen. Es wird sicher auch im kommenden Jahr eine Tour de Tirol geben - ich freue mich schon jetzt darauf“ so Ingeborg Freudenthaler, die Veranstalterin und Vorsitzende des Vereins licht.blicke-demenz.hilfe.tirol.


Detailliertere Berichterstattung, sowie die Ergebnislisten finden Sie unter http://www.freudenthaler.at/news.html



Großer Andrang beim 2. Tiroler Demenz Tag

Der Verein licht.blicke-demenz.hilfe.tirol veranstaltete in den Ursulienensälen in Innsbruck am 13. Mai den 2. Tiroler Demenztag.
Über 400 Besucher nützten die Möglichkeit sich während des ganzen Tages in 6 Vorträgen über die unterschiedlichen Aspekte zum Thema Alter und Demenz zu informieren. In einer angeschlossenen Ausstellung wurde neben Gesundheitstests zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten präsentiert und persönliche Beratung angeboten.

Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber, Wien konnte eindrucksvoll ausführen, wie weit die Medizin das Thema Altern bereits erforscht hat, dass an zahlreichen Biomarkern die Disposition zu diversen Alterserkrankungen erkannt werden kann. Welches Potenzial im eigenen Körpers und in der Natur steckt, kann medizinisch nachgewiesen werden. Nicht nur Bewegung, auch 14 Stunden Fasten motivieren die Regenerationskräfte des Körpers. Die Wirkung der Hormone auf den Alterungsprozess ist erwiesen, auch die Erforschung der pflanzlichen Abwehrmechanismen eröffnen der Medizin neue Möglichkeiten. Dem Alterungsprozess kann entgegengewirkt werden, aber wenn die ersten Symptome auftreten, ist es zu spät.

Demenz kann jeden von uns von heute auf morgen treffen, ob als Betroffener oder als Angehöriger – und dann ist nichts mehr so wie es vorher war! Dr. Thomas Walch, stv. Leiter der Gedächtnisambulanz in Innsbruck erklärte die Erkennungsmerkmale von Demenz und den Verlauf der Krankheit. Demenz ist nicht heilbar, kann nicht verhindert, wohl aber hinausgezögert werden. Wichtig dafür sind Vorsorgeuntersuchungen, aber schon in einem Alter, wo noch niemand an Demenz denkt.

Demente Menschen haben zwar ihren eigenen Zugang zur „Wirklichkeit“, die sich vielfach in der Vergangenheit abspielt, aber trotzdem Gefühle und Empfindungen in der Gegenwart. Ein an Demenz Erkrankter kann sich nicht „zusammennehmen“. Diese Tatsache zu akzeptieren ist oft den Angehörigen schwierig. Den Erkrankten in seiner Welt zu lassen, aber trotzdem dessen
emotionale Empfindungen wahrzunehmen - nur so ist ein Altern in Würde möglich - nur so kann eine positive Atmosphäre zwischen Patient und pflegendem Angehörigen geschaffen werden.

„Die große Zahl der interessierten BesucherInnen zeigt eindrucksvoll, wie relevant dieses Thema für die Tiroler Bevölkerung geworden ist und wie dringend Information und Hilfe benötigt wird. Schon jetzt sind in Tirol 9000 an Demenz erkrankt– Tendenz stark steigend. In 5 Jahren rechnet man damit, dass nahezu jede Familie davon betroffen sein wird. Die Vorträge machen deutlich, wie wichtig Vorsorgeuntersuchungen sind. Prof. DDr. Huber hat aufgezeigt, wie das Alter seinen Schrecken verlieren könnte, wenn man die Zusammenhänge kennt und rechtzeitig vorbeugt. Hier muss die Bewusstseinsbildung beginnen. Der Demenztag hat uns gezeigt, dass wir mit unserer Arbeit am richtigen Weg sind und motiviert den Verein licht.blicke-demenz.hilfe.tirol für seine zukünftige Arbeit“ Ingeborg Freudenthaler (Vorsitzende des Vereins)

Wir haben in Tirol zahlreiche fachkompetente Stellen, die sich mit Demenz auf unterschiedlichste Weise beschäftigen. Der Verein licht.blicke-demenz.hilfe.tirol lädt alle diese Stellen zur Mitarbeit ein. Tirol als Vorreiterland im Umgang mit Demenz zu etablieren ist ein großes Ziel. Um dies zu erreichen, benötigen wir jedoch die Mithilfe jedes/jeder Einzelnen, vor allem aber die Mithilfe der Medien.

Gemeinsam können wir es schaffen.

Gibt es ein schöneres Ziel, als ein Altern in Würde zu ermöglichen?

Programm: Download
Bilder: Link

Medienberichterstattung:
Tiroler Tageszeitung 14.05.2009:
Download
Kronenzeitung 14.05.2009: Download




vlnr. Dr. Thomas Walch, DI Dr. Bernhard Tilg, Ingeborg Freudenthaler, Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber


„licht.blicke – demenz.hilfe.tirol“ erfährt weitere Unterstützung



Der Konsulent der Bank für Trient und Bozen, Dipl.Vw. Dr. Gert Niederwieser überreicht den Scheck an die Obfrau Ingeborg Freudenthaler.

Vereinsobfrau Ingeborg Freudenthaler bekommt seit der Gründung im Herbst vergangenen Jahres nicht nur regen Zuspruch, sondern auch tatkräftige Hilfe.

Diese Initiative hat wie keine andere die gesellschaftspolitische Brisanz des Themas Demenz aufgezeigt. Schon die erste Informationsveran-staltung war ein klares Signal an den Verein, dass großer Handlungs-bedarf gegeben ist und diese Krankheit uns alle in den nächsten Jahren zunehmend fordern wird. Prävention, Diagnose & Therapien gehören ebenso dazu wie Pflegemöglichkeiten, Entlastungsangebote für Angehörige und rechtliche Konsequenzen.

Der Verein will die Basis für ein Netzwerk bilden, um Menschen im fortgeschrittenen Alter ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Je mehr Menschen & Institutionen diese Plattform nutzen, umso mehr kann damit bewegt werden.

Auch die Bank für Trient und Bozen zeigte sich von diesem Projekt derart beeindruckt, sodass Sie dem Verein spontan € 2.500,--- zur Verfügung stellt hat. Als nächste Aufgabe sieht der Verein den 1. Tiroler Demenztag, der am 20. Mai in Innsbruck abgehalten wird. Neben Vorträgen und Hilfsangeboten wird es auch Sprechstunden für Angehörige geben.



1. Demenz-Veranstaltung war ein Erfolg!

Am 21.1.2008 fand die erste Veranstaltung des Vereines licht.blicke statt. Das Thema "Demenz Wegweiser - Ist morgen Weihnachten oder Ostern" fand großen Anklang. Über 200 Besucher zeigen wie aktuell das Thema ist.

Die Vorträge von Prof. Hinterhuber und Prof. Marksteiner können Sie als pdf downloaden.



Infoabend

Der Infoabend vom Verein „licht.blicke“ zum Thema „Leben mit Demenz“ zeigte die Brisanz dieser Krankheit auf.

Ingeborg Freudenthaler, die Obfrau des Vereins und die Projekt-koordinatorin des Krankenhauses Schwaz hatten zu einem ersten Infoabend in den Bezirken in die Lichthalle ins Schwazer Krankenhaus geladen.
Wie schon bei der Auftaktveranstaltung in Innsbruck waren die Vorträge bis auf den letzten Platz ausgebucht – es mussten immer noch Stühle nachgestellt werden. Ein klares Signal an den Verein und ein Zeichen dafür, dass Initiativen im Bereich der Demenz mehr als notwendig sind und die Menschen bewegen. In den nächsten Jahren werden nämlich nicht nur die Angehörigen, sondern die Gesellschaft und auch die Politik extrem gefordert sein, wie Gesundheitslandesrat Tilg in seinen Grußworten und der Diskussion ausführte. Univ. Prof. Dr. Thomas Benke hob in seinem Vortrag die enorme Bedeutung der Prävention hervor und empfahl allen über Sechzigjährigen eines Gedächtnischeck zu machen um allfälligen ersten Anzeichen entgegenwirken zu können. Laut dem heutigen Stand der Medizin kann Demenz zwar nicht ganz verhindert, sehr wohl aber hinausgezögert werden. Wichtig für ihn ist auch die ausgeglichene Lebensweise von Körper, Geist & Seele.

Sehr einfühlsam vermittelte die Pflegedienstleiterin Maria Pojer vom Szenzi in Zirl die Praxis im Umgang mit Demenzpatienten. Sie ist auch eine der ersten Anlaufstellen von betroffenen Angehörigen.
Hier gilt es den Angehörigen die Ängste zu nehmen und den verständnisvollen Umgang zu publizieren. Demente Menschen können im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr alleine leben und sind zweifelsohne auf professionelle Hilfe angewiesen.

Die Referenten stellten sich dann noch geduldig den vielen Fragen der Teilnehmer. Ein klarer Beweis und Auftrag den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen um das Thema Demenz endgültig zu enttabuisieren und die Information über Früherkennung, Behandlungs-möglichkeiten und Unterstützung für die Angehörigen zu verbessern.

Ingeborg Freudenthaler, weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Kraft es im Umgang mit Demenzpatienten bedarf. Der Verein will die Basis für ein Netzwerk bilden, um Menschen im fortgeschrittenen Alter ein würdiges und selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Daher sind alle, die sich mit dem Thema beschäftigen eingeladen, diese Plattform zu nutzen und zu kooperieren.

Programm: download (pdf)









1. Tiroler Demenztag - Ursulinensäle

Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des im Herbst letzten Jahres gegründeten Vereins „licht.blicke-demenz.hilfe.tirol“ lud zum 1. Tiroler Demenztag in die Ursulinensäle. Spezialisten auf dem Gebiet der Medizin, Therapie & Pflege standen Rede und Antwort und präsentierten Hilfsangebote.


Der Tiroler Demenztag hat eines klar und deutlich gemacht – es kann jeden von uns heute oder morgen treffen. Auch wenn die jüngere Generation und damit ist auch die
extrem fitte 50 + Gesellschaft gemeint, noch nichts davon wissen will. Selber sehr oft am Zenit des Schaffens und in körperlicher Topverfassung, kann dies sehr wohl einen Elternteil oder Verwandten treffen. Heute sind bereits 13% der über 65-jährigen davon betroffen, bei den 85-jährigen trifft es bereits jeden Vierten.

Es ist ein Weg der kleinen Schritte. Demenz ist noch immer ein Tabuthema, das meist negiert oder verschwiegen wird. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht die Krankheit Demenz öffentlich zu machen, Experten an einen Tisch zu bekommen, Hilfestellungen zu geben und auch die Politik in die Verantwortung zu nehmen.
Schließlich ist es ein sozialpolitisches Thema, dem sich niemand verschließen kann-
alle sind gefordert.

Auch wenn Demenz bis dato nicht vollständig verhindert oder geheilt werden kann gibt es heute medizinische und therapeutische Ansätze, die das Leiden hinaus-zögern können. Ein wichtiger Ansatzpunkt liegt auch im Bereich der Prävention und der Vorsorgeuntersuchungen. Darüber hinaus geht es um effiziente Hilfestellungen für betroffene Angehörige, deren Leben sich durch demente Angehörige zu 100% verändert.

Sie können sich folgende Unterlagen zur Veranstaltung herunterladen:













Reinerlös bei "30-Jahre Trofana" für Tiroler Demenzhilfe

Der Verein licht.blicke erfährt prominente und tatkrätige Unterstützung von Hans von der Thannen.

Seit nunmehr 30 Jahren steht der Name Trofana Royal in Ischgl für Gastlichkeit auf höchstem Niveau. Ende April wurde dies mit einem Gala-Abend internationalem Formats gebührend gefeiert. Hans von der Thannen ist nicht nur ein Parade-Gastronom, sondern vor allem Mensch. Er setzt bei gesellschaftspolitischen Themen an, die von der Politik größtenteils vernachlässigt werden. Den Reinerlös des Abends stellte er sozialen Einrichtungen zur Verfügung. Hans von der Thannen zeigte sich von der Initiative licht.blicke – demenz.hilfe.tirol derart begeistert, sodass er spontan einen Scheck in der Höhe von € 7.350,-- an die Obfrau des Vereins, Ingeborg Freudenthaler überreichte. licht.blicke sorgt für die Enttabuisierung und Aufklärung rund um die Demenz, die heute jeden Vierten über Achtzig trifft und auch vor den Sechzigjährigen nicht Halt macht (hier sind es bereits 13%). Darüber hinaus werden Hilfsmassnahmen für Patienten sowie deren Angehörigen geboten und die Prävention gefördert.

http://www.trofana.at/








6. Auflage der Tour de Tirol am 9.8. ein voller Erfolg

Gute Nerven brauchte Initiatorin Ingeborg Freudenthaler bei der 6. Auflage ihrer Benefizradtour. Nach einer wetterbedingten Verschiebung im Juli sah es  auch beim neuen Termin anfangs nicht rosig. Regen, Wind und schwarze Wolken eine Stunde vor dem Start sind nicht unbedingt das, was man sich fürs Radeln wünscht.

Trotzdem ließen sich an die 160 begeisterte Radsportfans nicht davon abhalten für den guten Zweck in die Pedale zu treten. Veranstalter und Teilnehmer wurden jedoch bei dem hinausgezögerten Start mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen belohnt. Und spätestens als Soziallandesrat Gerhard Reheis den Startschuss für die Gruppen Mountainbike, Professional und Family abfeuerte, herrschte Traumstimmung.

Starter aus den Topunternehmen Tirols verliehen der Veranstaltung ebenso Glanz wie die Präsenz der Extremradler Karin Gruber aus Salzburg und Franz Venier aus der Nachbargemeinde Zirl. Auch viele Radprofis des U-23 Teams stellten sich in den Dienst der guten Sache. Die Obfrau des Vereins licht.blicke, Ingeborg Freudenthaler, nahm ebenso wie der Kassier, Richter Dr. Anton Mayr, die 1000 Höhenmeter Mountainbikestrecke in Angriff. Karl Freudenthaler jun., der seit letzter Woche auch in das elterliche Unternehmen eingestiegen ist, nahm die Professional Runde in Angriff. Eine besondere Einlage lieferte Vorstandsmitglied Matthias Meraner, der die Family Strecke mit einem Gruber Assist Bike in Angriff nahm: „ mit einem versteckten Hilfsmotor fährt es sich einfach leichter“ sein Resümee.

Zurück am Firmengelände labten sich die Pedalritter ausgiebig bei der Nudelparty und sorgten mit einem ebenso großen Durst und dem eifrigen Loskauf für das Klingeln in der Charity -Kasse. Die Auszählung wird zeigen wieviel Geld diesmal für das Demenz-Projekt erradelt wurde. Größter Dank gilt vorab den vielen ehren-amtlichen Helfern, Karl Heinig vom Landesradsportverband und dem Inzinger Radsportverein, sowie den Sponsoren ohne die diese Veranstaltung nicht zu Stande käme - und natürlich allen Teilnehmern die mit ihrem Hobby einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der Demenz geleistet haben.

Fotos bzw. die Ergebnisliste finden Sie hier.



Design Bazar - der Dritte!

Am 18. November ist es wieder soweit.
Ingeborg Freudenthaler lädt zum dritten Design-Bazar zugunsten licht.blicke – demenz.hilfe.tirol. Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kunst & Sport haben ihre Kleiderschränke für einen guten Zweck durchforstet.

licht.blicke – demenz.hilfe.tirol ist eine Initiative die sich der Krankheit „Demenz“ widmet. Bereits jeder vierte der über 80-jährigen Menschen leidet bereits unter Demenz. Oft auch betitelt als Pest des 21. Jahrhunderts. Trotzdem ist Demenz meist ein Tabuthema und wird erst angesprochen, wenn die Krankheit deutlich spürbar ist. 
Die Kenntnisse über Lebensabendgestaltung, Krankheitsbilder und ihre Verläufe sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sind nach wie vor bei pflegenden Angehörigen, ehrenamtlich und professionell Tätigen, noch nicht ausreichend. Möglichkeiten und Formen der Kommunikation, der Ernährung, Bewegung, Wohnfeldgestaltung und der sozialen Integration sind dringend notwendig. Das Hauptaugenmerk gilt der Enttabuisierung, der Aufklärung und vor allem der Prävention, für die es heute zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse gibt.
 Aufgrund des großen Erfolges geht der Bazar heuer bereits in die dritte Runde. Ingeborg Freudenthaler hat wieder Frauen aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Sport kontaktiert und sie um ein Designerstück (es darf auch mehr sein) - das vielleicht zu klein oder zu groß geworden ist oder einfach im Schrank hängt und auf eine neue Trägerin wartet - gebeten. Selbstverständlich kann es auch eine Tasche, ein Hut oder ein sonstiges Accessoire sein.

Bürgermeisterin Hilde Zach stellt sich, ebenso wie viele andere Prominente, in den
Dienst der guten Sache und eröffnet den Designbazar am Dienstag, 18. November um 18 Uhr im Ursulinensaal am Marktgraben, Innrain 7 in Innsbruck. Danach darf nach Herzenslust „geshoppt“ werden. Zu späterer Stunde werden einige Highlights  zur Versteigerung angeboten. Auch am Mittwoch, 19. November kann man noch das ein oder andere Gustostück erstehen - der Design-Bazar hat seine Pforten von 12- 20 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei. Info Tel. 0681/10450090



3. Design - Bazar war ein voller Erfolg

Design-Bazar von Ingeborg Freudenthaler brachte 7.000 € .- für licht.blicke – demenz.hilfe.tirol!

Der 3. Design Bazar von Ingeborg Freudenthaler konnte sich auch heuer wieder sehen lassen. Vom Arlberg bis Kufstein haben Frauen aus Wirtschaft, Politik, Kunst & Sport ihre Kleiderschränke nach Gustostückerl von Armani, Versace, Gucci, Prada & Co durchforstet und diese dem Design Bazar zur Verfügung gestellt.
Dank der großzügigen Unterstützung von licht.blicke Vorstandsmitglied Matthias Meraner konnte der Design Bazar diesmal seine Zelte im Ursulinensaal aufschlagen.
Nach der offiziellen Eröffnung durch Hilde Zach wurde auf Teufel komm raus geshoppt. Blazer, Kostüme, Mäntel, Hosen, Taschen und Schuhe wechselten die Besitzer. Schließlich trägt nicht nur der Teufel Prada. Und so fand auch so manche Spenderin wieder ein neues Teil. Es herrschte ein großer Run auf die unterschiedlichsten Schnäppchen an Bekleidung & Accessoires.....nur schade, dass manchmal die Größe nicht passte.
Der allgemeine Tenor – shoppen für einen guten Zweck macht gleich doppelt Spass. Ingeborg Freudenthaler freut’s und licht.blicke Kassier Dr. Anton Mayr kann wieder mit einer großzügigen Zuwendung rechnen.




v.l.n.r. Ingeborg Freudenthaler, Dr. Anton Mayr, Hilde Zach


10.000.- € an Verein lichtblicke

Ingeborg Freudenthaler überreicht 10.000 € . - an die Demenzhilfe

Entsprechend ihrer gelebten sozialen Verantwortung -  die im Famileinunternehmen Freudenthaler eine lange Tradition hat – und großem Engagement hat Ingeborg Freudenthaler auch 2008 wieder zwei Veranstaltungen organisiert, deren Reinerlös sie dem Verein licht.blicke – demenz.hilfe.tirol zur Verfügung stellt.

Ihre traditionelle Benefiz Radtour „Tour de Tirol“ und der mittlerweile zur Institution gewordene Design Bazar wird von zahlreichen Prominenten aus Tirol unterstützt.
Im August trat man auf dem Mountainbike und Rennrad wieder kräftig in die Pedale  -
das Erfreuliche dabei – auch viele Kinder und Jugendliche versuchten sich auf der Familytour.
Im Herbst haben dann Frauen aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Sport  Designerstücke zur Verfügung gestellt, die dann Ende November verkauft wurden.
Dieser Tage war es soweit. Große Freude bei Wilfriede Hribar, Obfraustellvertreterin von licht.blicke, und Prof. Georg Loewit, Vorstandsmitglied. Sie  erhielten von Ingeborg Freudenthaler das symbolische Apfel-Paket mit der stolzen Summe von € 10.000,-- überreicht. So können auch im nächsten Jahr zahlreiche Projekte für Betroffene und Angehörige von Demenz-Patienten in Angriff genommen werden.




v.l.n.r. Prof. Georg Loewit, Ingeborg Freudenthaler, Wilfriede Hribar


Selbsthilfe für Angehörige von Demenzerkrankten

Verein licht.blicke  - demenz.hilfe.tirol initiiert Hilfe zur Selbsthilfe für  Angehörige von Demenzerkrankten.

Der im letzten Jahr gegründete Verein licht.blicke hat es sich zur Aufgabe gemacht,
das Thema Demenz zu enttabuisieren, die Prävention zu fördern und Hilfestellungen für die betroffenen Angehörigen zu geben.
Ohne Familienangehörige ist die Betreuung und Begleitung von Demenz-Patienten nicht möglich. Die Kosten für Staat und Gesellschaft wären enorm. Die von den Angehörigen geleistete Arbeit ist kaum zu beschreiben und überschreitet sehr oft die Grenzen des Zumutbaren. Meist geht dies mit dem Verlust von eigenen Zielen und Interessen einher. Nicht selten werden betreuende Angehörige durch den ungeheuren Druck und die ständigen Belastungen selbst krank. Daher ist es umso wichtiger, den Angehörigen rechtzeitig professionelle Hilfe und Entlastungen anzubieten.

Für Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke – demenz.hilfe.tirol, ist das ein wichtiges Anliegen. Sie weiß aus eigener Erfahrung wie viel an Kraft es im Umgang mit einem Demenzkranken benötigt. Gemeinsam mit dem DPGKP Raphael Schönborn vom Verein VAGET wurde nun eine Angehörigensprechstunde für die
Selbsthilfe initiiert. Diese findet jeden 2. Montag im Monat  von 17 – 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Tagestherapie-Zentrums in der Pradlerstraße 10 in Innsbruck, statt.
Hier geht es um den Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit betreuenden Angehörigen. Unter der professionellen Leitung von Raphael Schönborn gibt es Entlastungsgespräche, sowie Information und Beratung über das Krankheitsbild
der Demenz.

Kontakt: Raphael Schönborn, Pradlerstraße 10, 6020 Innbruck - Tel: 0512/343219



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