Bereits zum 5. Mal initiierte Ingeborg Freudenthaler den Designbazar, dessen Reinerlös dem Verein licht.blicke - demenz.hilfe.tirol zugute kommt.
Design Bazar 2011 wurde regelrecht gestürmt!
Schon lange vor der offiziellen Öffnungszeit standen die Frauen Schlange. Schließlich wollte jeder sein persönliches Gustostück ergattern. Doch bevor es soweit war, gab Ingeborg Freudenthaler Einblicke in die Arbeit von licht.blicke und erklärte ihr Engagement rund um die Krankheit Demenz. Auch die Innsbrucker Stadträtin Dr. Patrizia Moser, die den Bazar eröffnete, appellierte an die BesucherInnen, das Thema Demenz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen – denn früher oder später wird es fast jeden von uns in irgendeiner Art und Weise ereilen – entweder als pflegender Angehöriger oder als selbst Betroffener. Danach wurde es ein wahrer Run auf die besten Schnäppchen – natürlich immer unter dem Motto – es ist ja für einen guten Zweck. Zahlreiche Persönlichkeiten, die zuvor Kleidung und Schuhe gespendet hatten, kamen selbst zum Bazar um vielleicht das eine oder andereStück zu erstehen. Die meisten wurden fündig!
![]() Initiatorin Ingeborg Freudenthaler mit Wilfriede Hribar und Stadträtin Dr. Patrizia Moser (v.l.) |
![]() Chris Lohner, Uli Brée und Ingeborg Freudenthaler (v.l.) |
Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke – demenz.hilfe.tirol, ist es gelungen Chris Lohner nach Innsbruck zu holen.
Sie wollte damit nicht nur den Mitgliedern einen vergnüglichen Abend bereiten, sondern auch die bisherige Arbeit des Vereins kommunizieren.
Casino-Direktor Kurt Steger stellte dafür das Casineum unentgeltlich zur Verfügung.
In dem Ein-Personen-Stück „Nein, ich will keinen Seniorenteller“, das von Chris Lohner eindrucksvoll präsentiert wurde, ging es um das Thema Älterwerden – und das mit Würde.
Genau diese Problematik ist Ingeborg Freudenthaler seit langem ein Anliegen. Sie greift hier auf die Wissenschaft zurück und folgt damit dem Rat des renommierten Innsbrucker Alternsforschers Prof. Georg Wick, der am letzten Tiroler Demenztag mit seinem Vortrag „ Lieben-Laufen-Lernen“ oder: „wie altert man erfolgreich?“ wahre Begeisterungsstürme erhielt. Unter Liebe versteht er dabei nicht nur Partnerschaft & Sexualität, sondern auch die Pflege zwischenmenschlicher Kontakte, insbesondere von Freundschaften. Der Begriff „Laufen“ steht in diesem Zusammenhang für moderate Bewegung und eine ausgewogene, vorzugsweise mediterrane Kost. Und unter „Lernen“ geht es darum, sich lebenslang für Neues zu interessieren und sich auf neue Technologien einzulassen.
Als der Regisseur und Autor Uli Brée erstmals das Buch der englischen Journalistin, Kolumnistin und Buchautorin Virginia Ironside „Nein, ich will keinen Seniorenteller. Das Tagebuch der Marie Sharp“ in die Hände bekam, dachte er, dass man diese Geschichte unbedingt auf die Bühne bringen müsste. Aber erst als er Chris Lohner traf, hatte er die perfekte Interpretin dafür gefunden.
In der Buchvorlage freut sich die Titelheldin darüber, dass sie 60 wird und von keinen Zwängen mehr bestimmt wird. Die Hauptfigur stürzt sich viel lieber ins Vergnügen, in ihre Rolle als Großmutter und in eine neue Romanze mit ihrem alten Jugendschwarm.
Es ist das humorvolle aber auch nachdenkliche Tagebuch einer Frau, die sich einerseits weigert, so zu tun, als wäre sie noch immer noch zwanzig, andererseits auch keinen Grund darin sieht, nur noch auf den Tod zu warten.
Der österreichweit beliebte rote Pagenkopf nahm sich dieses Themas mit hinreißendem Humor und wunderbarer positiver Lebenseinstellung an.
Und so erlebten die Besucher einen entspannten, fröhlichen Abend.
![]() GR Margit Schennach, die durch den Abend führte mit Ingeborg Freudenthaler und BM Martin Hohenegg (v.l.) |
Ingeborg Freudenthaler lud am Welt-Alzheimertag zum Demenz-Infoabend „Chaos im Kopf“ nach Ehrwald in den Zugspitzsaal, der bis auf den letzten Platz ausgebucht war.
An die 200 Interessierten kamen zu dem von Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke – organisierten Info-Abend. Viel Unterstützung gab es von Seiten der Gemeinde Ehrwald, die den Zugspitzsaal zur Verfügung gestellt hatte und von Gemeinderätin Margit Schennach, die als gute Seele durch den Abend führte und
für einen perfekten Ablauf sorgte.
Dr. Klaus Engelhardt – niedergelassener Neurologe in Reutte, Dr. Ludwig Prokop – Facharzt für Neurologie & Psychiatrie und Rafael Schönborn –Dipl. psychiatrischer Krankenpfleger referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.
Die Spezialisten Engelhardt und Prokop wiesen stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz war nicht geheilt aber doch hinausgezögert werden kann. Rafael Schönborn brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen.
Generell gibt es rund um die Demenz in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf – damit wurden gleich Landesrat Tilg und die Landtagsabgeordnete Sonja Ledl-Rossmann (da sie selbst aus der Pflege kommt, konnte sie die Nöte der Angehörigen und Betroffenen bestens verstehen) konfrontiert, die dem gesamten Abend beiwohnten.
Eröffnet wurde der Abend vom Bürgermeister von Ehrwald, Martin Hohenegg.
Im Anschluss an die Vorträge wurde der Film „ Ilse wo bist Du?“ präsentiert. Der einfühlsame und mehrfach ausgezeichnete Film der Salzburger Filmemacherin Ulrike Halmschlager ist die filmische Begleitung ihrer an Demenz erkrankten Mutter bis zu deren Tod. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt. Und so war es kein Wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden. Mehr als ein Beweis, dass es rund um die Krankheit Demenz noch viel Handlungsbedarf gibt.
Trotz der heurigen Wetterkapriolen und vieler anderer Sportveranstaltungen konnte Ingeborg Freudenthaler beim Ersatztermin an die 170 RadlerInnen und LäuferInnen dazu motivieren, ihre Sportbegeisterung in den Dienst der guten Sache zustellen.
Vielleicht war es auch ein bisschen Hilfe von oben, denn just in dem Moment wo Abt Mag. German Erd den Startschuss für die einzelnen Gruppen abfeuerte, blinzelte die Sonne durch die Wolken. Auf den Strecken Professional, Familiy, Mountainbike und Lauf sah man Hobbyfahrer, einstige & heutige Sportgrößen, Wirtschaftsvertreter, Ärzte u.v.m. Othmar Peer, der die heimische Sportszene wie kein anderer kennt, moderierte souverän durch das Programm.
Nach getaner „Arbeit“ durfte auch der gesellschaftliche Teil nicht fehlen. Auf dem neu eröffneten Teil des Firmengeländes bot sich buntes Bild an gut gelaunten Radlern & Läufern. Bei kühlen Getränken, warmer Küche und einer Riesenpfanne Kaiserschmarren war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für gute Laune sorgte auch die große Tombola, es gab niemand, der nicht zumindest einen Preis mit nach Hause genommen hat. Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten und die Tatsache, dass es wirklich Freude bereitet wenn man mit seinem Hobby Gutes tun kann, machten den Tag perfekt.
Gemeinsam mit dem Radsportverein ASV Inzing, dem Präsidenten des Landes-radsportverbandes Harald Baumann und Karl Heinig, die das Freudenthaler Team bei der Durchführung tatkräftig unterstützt haben, wurde es wieder ein sportliches & gesellschaftliches Event, dessen Reinerlös Ingeborg Freudenthaler zur Gänze dem Verein licht.blicke – demenz.hilfe.tirol zur Verfügung stellt. Aufklärung, Prävention & Hilfe rund die Krankheit Demenz sind Ingeborg Freudenthaler ein großes soziales Anliegen.
Fotos der Veranstaltung gibt es hier:
Fotoalbum Teil 1 - Fotoalbum Teil 2
Zu den Ergebnislisten geht es hier: Einzelwertung, Teamwertung
Der Verein „licht.blicke – demenz.hilfe.tirol“ lud zum 4. Tiroler Demenztag in die Ursulinensäle. Obfrau Ingeborg Freudenthaler gelang es auch heuer wieder hochkarätige Referenten für Vorträge zu gewinnen.
Spezialisten auf dem Gebiet der Medizin, Therapie & Pflege standen Rede und Antwort, gaben wertvolle Hilfestellungen in den Workshops und präsentierten Hilfsangebote in der Ausstellung.
In den Vorträgen wurden gesellschaftspolitische Ansätze ebenso behandelt, wie Wege zu einem gesunden Altern, Möglichkeiten der Behandlung sowie Hilfe für Angehörige, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre kranken Partner selbst zuhause zu betreuen.
Die Workshops fanden sowohl bei Menschen, die sich von Berufs wegen mit der Krankheit Demenz beschäftigen ebenso regen Zuspruch, als auch bei jüngeren und älteren Menschen, die vorbeugen bzw. manche Fähigkeiten erhalten und/oder verbessern möchten. Die Workshops wurden regelrecht gestürmt und hätten laut Aussage der TeilnehmerInnen ruhig noch länger dauern können.
Eine interessante Erfahrung machten auch diejenigen, die in den Altersimulations-anzug schlüpften. Hier konnte ein junger Mensch spüren, wie die Beschwerlichkeiten des Alters – ob mit oder ohne Demenz – den ganz normalen Alltag beeinträchtigen.
Der 4. Tiroler Demenztag hat eines klar und deutlich gemacht – es kann jeden von uns heute oder morgen treffen. Auch wenn die jüngere Generation und damit ist auch die extrem fitte 50 + Gesellschaft gemeint, noch nichts davon wissen will. Selber sehr oft am Zenit des Schaffens und in körperlicher Topverfassung, kann dies sehr wohl einen Elternteil oder Verwandten treffen. Heute sind bereits 13% der über 65-jährigen davon betroffen, bei den 85-jährigen trifft es schon jeden Vierten.
Für Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des vor 4 Jahren gegründeten Vereins licht.blicke-demenz.hilfe.tirol ist es ein Weg der kleinen Schritte. Neugierig, ängstlich und betroffen reagieren Menschen auf das Thema Demenz. Es ist ein Tabuthema, das meist negiert oder am besten verschwiegen wird. Oft werden Familienangehörige dazu angehalten, bloß nichts nach außen dringen zu lassen. Anders ist es nicht zu erklären, dass in Österreich die wenigsten Menschen, die bereits betreut oder in einem Pflegeheim leben eine eindeutige Diagnose vorweisen können. Umso früher jedoch die ersten Anzeichen diagnostiziert werden, umso eher kann der Krankheit entgegengewirkt werden. In Deutschland sind derzeit bereits mehr als 1,1 Million Menschen an Demenz erkrankt.
Prim. Univ. Prof. Dr. Josef Marksteiner, seit Anfang April Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A am neuen Landeskrankenhaus Hall schätzt „dass in Tirol derzeit rund 8.000 Menschen an Demenz leiden. Hinzu kommen rund 3.000 ältere Menschen mit Depressionen und Angsterkrankungen. Da diese Zahlen weiter im Steigen begriffen sind, stellt dies die Gesundheitsplanung, sowie die stationäre und ambulante Psychiatrie vor immense Herausforderungen“.
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht die Krankheit Demenz öffentlich zu machen, Experten an einen Tisch zu holen, Hilfestellungen zu geben und auch die Politik in die Verantwortung zu nehmen. Schließlich ist es ein sozialpolitisches Thema, dem sich niemand verschließen kann - alle sind gefordert. licht.blicke – demenz.hilfe.tirol versteht sich als Plattform für alle, die sich mit dem Krankheitsbild der Demenz auseinandersetzen und als Netzwerk für alle Hilfsangebote um langfristig zu einem Vorzeigeland in Sachen Demenz zu werden.
Auch wenn Demenz bis dato nicht vollständig verhindert oder geheilt werden kann ist der Umgang damit richtungweisend für ein sozial hoch entwickeltes Land. Heute gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, medizinische und therapeutische Ansätze, die den Krankheitsverlauf und das damit verbundene Leid hinauszögern kann. Ein wichtiger Ansatzpunkt liegt im Bereich der Prävention. Sehr viel Verantwortung trifft dabei die Angehörigen und Hausärzte, die die ersten Anzeichen richtig deuten sollten um eine Vorsorgeuntersuchung zu veranlassen. Hier werden Blutwerte und kognitive Verhaltensformen getestet. Noch besser wäre – sich präventiv davor zu schützen. Dazu muss aber eine Verhaltenstherapie bekannt sein. Grundsätzlich ist es so, dass sich Aktivität und Gehirnleistung gegenseitig beeinflussen. Gesunde Ernährung, die sich positiv auf Blutdruck, Cholesterin auswirkt, Nikotinverzicht gepaart mit körperlicher und geistiger Bewegung sind wichtige Einflussfaktoren für das Krankheitsbild der Demenz.
Der Innsbrucker Mediziner und Alternsforscher Prof. Dr. Georg Wick, hat für gesundes altern eine einfache Erfolgsformel: Lieben, laufen, lernen und eine ausgewogene Balance zwischen Bildung, Arbeit und Freizeit.
![]() O. Univ. Prof. Dr. Klaus Zapotocky, I. Freudenthaler, Dr. Irene Müller und Prof. Dr. Georg Wick v.l. |
--> Vortrag Dr. Irene Müller
--> Untersuchungsergebnis Dr. Müller
v.l. Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke, Bgmst. Martin Krumschnabel, Neurologe Dr. Dirk Proeckl, Raphael Schönborn, Dr. Johannes Lüthi – Rektor der FH Kufstein |
Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke - kämpft weiter um bessere Bedingungen für die von Demenz betroffenen Menschen und deren Angehörige. Chaos im Kopf – die Demenz Info Veranstaltung in der Fachhochschule Kufstein war sehr gut besucht.
Es ist zwar immer noch ein Tabuthema, jedoch wird vielen Menschen, Organisationen und der Politik klar, dass man diese Krankheit nicht mehr länger negieren kann. Es braucht neben der medizinischen Forschung auch Konzepte zur Prävention, Therapie und neue Wege in der Betreuung von Betroffenen und Angehörigen.
Die Fachhochschule Kufstein hatte für den Infoabend, den Film und die anschließende Diskussion dankenswerter die Aula zur Verfügung gestellt.
Dr. med.Dipl. Psych. Dirk Proeckl – niedergelassener Neurologe in Wörgl - und Dipl. psych. Gesundheits- und Krankenpfleger Raphael Schönborn, der auch eine Angehörigengruppe leitet, referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz. Nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen stellt die Diagnose Demenz eine große Herausforderung dar.Immerhin werden derzeit ca. 80% der Betroffenen zuhause betreut – die Angehörigen stoßen dabei meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen.
Dr. Proeckl wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass die Demen zwar nicht geheilt, aber doch hinausgezögert werden kann.
Raphael Schönborn (sein Vortrag als PDF) brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen und wertvolle Hilfestellungen für Betreueunde bzw. Angehörige.Generell gibt es in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf. Viele Angehörige verstehen die Situation nicht, dass diesbezügliche Medikamente nur zum Teil von der Kasse bezahlt werden. Dabei stehen die Medikationskosten in keinem Verhältnis zu den Kosten, die ein Vollpflegefall kostet. Darüber hinaus muss auch den Angehörigen das Stigma genommen werden, dass sie selbst versagt haben, wenn sie professionelle Hilfe in der Betreuung von an Demenz erkrankten Personen in Anspruch nehmen.
Eröffnet wurde der Abend vom Bürgermeister der Stadt Kufstein, Mag. Martin Krumschnabel, der den Vorträgen und dem Film „Ilse wo bist DU?“ interessiert beiwohnte und sich dann auch noch der abschließenden Diskussion stellte.
Der einfühlsame und mehrfach ausgezeichnete Film der Salzburger Filmemacherin Ulrike Halmschlager ist die filmische Begleitung ihrer an Demenz erkrankten Mutter bis zu deren Tod. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt. Und so war es kein wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden. Mehr als ein Beweis, dass es rund um die Krankheit Demenz noch viel zu tun gibt.
Ingeborg Freudenthaler kämpft weiter um bessere Bedingungen für die von Demenz betroffenen Menschen und deren Angehörige. Chaos im Kopf – Demenz Info Veranstaltung in Schwaz bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Über 130 Interessierte kamen zu dem von Ingeborg Freudenthaler – Obfrau des Vereins licht.blicke – organisierten Info-Abend. Andreas Mair von der Initiative „lebenswert“ hatte dafür dankenswerter den großen Saal im Regionalaltenwohnheim Schwaz zur Verfügung gestellt.
Dr. Wolfgang Berger - niedergelassener Neurologe in Schwaz - und Gerhard Peskoller – Pflegestationsleiter( von zwei psychiatrischen Abteilungen der Klinik Innsbruck) referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz.
Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.
Dr. Berger wies stark darauf hin, dass Früherkennung, Diagnose und rechtzeitige Behandlung wesentlich dazu beitragen, dass Demenz war nicht geheilt aber doch hinausgezögert werden kann. Gerhard Peskoller brachte eindrucksvolle Beispiele aus dem täglichen Umgang mit dementen Menschen.
Generell gibt es rund um die Demenz in allen Bereichen noch viel Handlungsbedarf. Viele Angehörige verstehen die Situation nicht, dass diesbezügliche Medikamente nur zum Teil von der Kasse bezahlt werden. Dabei stehen die Medikationskosten in keinem Verhältnis zu den Kosten, die ein Vollpflegefall kostet. Darüber hinaus muss auch den Angehörigen das Stigma genommen werden, dass sie selbst versagt haben, wenn sie professionelle Hilfe in der Betreuung von an Demenz erkrankten Personen in Anspruch nehmen.
Eröffnet wurde der Abend vom Bürgermeister von Schwaz, Dr. Hans Lintner. Im Anschluss an die Vorträge wurde der Film „ Ilse wo bist Du?“ präsentiert. Der einfühlsame und mehrfach ausgezeichnete Film der Salzburger Filmemacherin Ulrike Halmschlager ist die filmische Begleitung ihrer an Demenz erkrankten Mutter bis zu deren Tod. Dieser Film hat alle Anwesenden sehr berührt.
Und so war es kein wunder, dass die Referenten auch nach dem offiziellen Teil noch lange mit persönlichen Fragen konfrontiert wurden.
Mehr als ein Beweis, dass es rund um die Krankheit Demenz noch viel Handlungsbedarf gibt.
Rund 80 Interessierte kamen zu dem von Ingeborg Freudenthaler organisierten Info-Abend. Christine Handl hatte dafür dankenswerterweise den Milser Stadl zur Verfügung gestellt.
Dr. Heinrich Spiss - niedergelassener Neurologe in Imst - und Gerhard Peskoller - Pflegestationsleiter (von zwei psychiatrischen Abteilungen der Klinik Innsbruck) referierten über die Entstehung, Prävention und Behandlungs-Möglichkeiten der Demenz.
Nicht vergessen wurde dabei auf die Angehörigen, die in der Betreuung von dementen Menschen meist selbst an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen.
>> Präsentation zum Downloaden
![]() v.l. Christine Handl, Gerhard Peskoller, Ingeborg Freudenthaler, Dr. Heinrich Spiss |
Zu einem Fortbildungsabend rund um die Thema Demenz lud die Apothekerkammer den Verein licht.blicke ein.Obfrau Ingeborg Freudenthaler und Vorstandsmitglied Mag. Reinhard Schwitzer-Marienapotheke Schwaz stellten den Verein,seine Arbeit & sein Anliegen vor,
ehe Dr. Claudia Thaler-Wolf nach dem Vortrag „ Herausforderung Demenz – Zeichen der Demenz erkennen –wie berate ich?“ den 40 interessierten Pharmazeuten noch lange Rede & Antwort stand.
![]() Bild: V.l.n.r. Dr. Elisabeth Nogler – Semenitz – Apothekerkammer für Tirol, Dr. Claudia Thaler – Wolf – Fachärztin für Neurologie, Ingeborg Freudenthaler &Mag. Reinhard Schwitzer |
![]() v.l. Dramaturg Joachim Henn, Annabel Céline Cuny – Tanz, Dr. Claudia Thaler-Wolf - Fachärztin für Neurologie, Ingeborg Freudenthaler, Roland Silbernagl – Schauspiel, Barbara Wachendorff - Regisseurin | |
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Vergissmeinnicht - ein theatrales Spiegelkabinett zum Thema Demenz, wurde am 13. August 2010 in Innsbruck im Rahmen des Kultur - Festivals „Stummer Schrei“ in der IVB Remise in Österreich uraufgeführt. Über das Theater sollen neue Zugänge zu dem gesellschaftlich brisanten Thema Demenz geschaffen werden. Zur anschließenden Podiumsdiskussion konnte auch die Obfrau des Vereins licht.blicke – Ingeborg Freudenthaler - gewonnen werden.
Überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill, in dem die verschiedenen Aspekte einer dementiell veränderten Persönlichkeit zum Tragen kommen. Irritierende, absurd-komische Begegnungen eins Mannes mit Ärzten, Pflegern, anderen Angehörigen und nicht zuletzt der Frau, die wie seine Mutter aussieht, jedoch ein ganz anderer Mensch zu sein scheint.
licht.blicke bemüht sich um eine weitere Aufführung des Stückes im Herbst 2010. Näheres in Kürze auf der Homepage.
Tour de Tirol 2010 ein voller Erfolg Am Samstag, 31. Juli 2010 fand bereits zum 8. Mal die Benefiz-Radtour "Tour de Tirol" statt. Heuer wurde wiederum zugunsten der Demenz-Prävention in Tirol geradelt. |
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Endlich unendlich – Und wie alt wollen Sie werden?
(Innsbruck, 7. Mai 2010) Mehr als 500 Besucher trafen sich am 7. Mai 2010 zum Gedanken- und Informationsaustausch beim diesjährigen Demenztag in den Ursulinensälen in Innsbruck. Im Mittelpunkt des 3. Demenztages der vom Verein lichtblicke – demenz-hilfe.tirol organisiert wurde, standen die Gastvorträge von dem Wiener Genetiker Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger, Dr.med. Claudia Thaler-Wolf, Fachärztin für Neurologie, Hall i.T., Norbert Schnetzer, Direktor LK Rankweil und Mag. Ulrike Kraus, AK-Tirol. Angehörige von Betroffenen, Betreuer sowie Pflegende konnten sich außerdem bei der Ausstellung und in den verschiedenen Workshops Informationen aus professioneller Hand holen.
Die Ursache der Erkrankung liegt im Gehirn
Derzeit leiden in Österreich über 100.000 Menschen an einer Demenz. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung könnten sich die Zahlen bis 2050 verdoppeln. Jeder vierte über 80 Jahre leidet bereits an Demenz.
Als eine große medizinische und ethische Herausforderung an die Gesellschaft sieht die Neurologin Dr.med. Claudia Thaler-Wolf das Thema Demenz. Durch die steigende Überalterung der Gesellschaft wird auch mit steigenden Erkrankungszahlen gerechnet. Inzwischen gibt es zwar neue Methoden der Gehirnwasseruntersuchung und neue Medikamente die die Erkrankung bereits sehr früh erkennen lassen und dadurch den Verlauf der Erkrankung verzögern aber eine Heilung ist bislang nicht möglich. An einem möglichen Impfstoff wird weltweit bereits intensiv geforscht.
Die Ursache der Erkrankung liegt im Gehirn. Nervenzellen werden entweder zu wenig mit notwendigem Blut über die Gefäße versorgt oder es kommt zu veränderten Stoffwechselvorgängen in der Nervenzelle und sie stirbt ab. Der fortschreitende Nervenzelluntergang äußert sich in Form von Vergessen, Orientierungsproblemen, Vernachlässigung der Körperpflege und der Nahrungsaufnahme, Verwirrung mit Halluzinationen und Verhaltensveränderungen.
Die Macht der Gene
Jeder Mensch hat zw. 30.000 und 40.000 Gene. Und die verschiedenen Varianten dieser Gene können uns das Leben erleichtern oder schwerer machen. Der Wiener Genetiker Univ.- Prof. Dr. Markus Hengstschläger ist überzeugt, dass der Mensch ein Produkt eines Wechselspiels zwischen Genetik und Umwelt ist. „Die Gene sind Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst“.
Hengstschlägers Werk ist eine Auseinandersetzung mit jenen, die wirklich glauben, dass Menschen einmal ewig leben können. Dabei drehen sich seine Überlegungen immer wieder um die Frage, ob das eher eine unendliche Jugend oder ein unendlich langes Alter wäre. Es gibt sinnvolle Maßnahmen, die das Leben verlängern und es auch lebenswerter machen aber in jedem Fall wäre unser Gehirn begrenzt: Entweder wir vergessen alles, was in der fernen Jugend war – oder was wir soeben erlebt haben. [„Endlich unendlich – Und wie alt wollen Sie werden?", von Prof. Dr. Markus Hengstschläger, Ecowin Verlag.]
Tirol – Vorreiterland in Demenz
In Tirol gibt es fachkompetente Stellen, die sich mit Demenz in unterschiedlichster Weise beschäftigen. Tirol als Vorreiterland in Österreich in Demenz zu etablieren und das Thema zu enttabuisieren sind eine der Hauptziele des im Jahr 2007 gegründeten Vereins lichtblicke – demenz-hilfe.tirol. Ingeborg Freudenthaler, Vorstandsmitglied und Gründerin des Vereins erklärt: „Wir wollen über Demenz reden. Nicht hinter vorgehaltener Hand – sondern offensiv. Demenz ist in unserer Gesellschaft ein stark unterschätztes Thema – gemeinsam müssen wir versuchen, diese Herausforderung anzunehmen um somit in der Gesellschaft einen Beitrag leisten, Menschen ein würdevolles Altern zu ermöglichen.“
Die Zeichen der Zeit erkannt
Die Tirolerinnen und Tiroler werden erfreulicherweise immer älter. Dadurch steigt aber auch die Anzahl der demenzkranken Menschen in unserem Land. Die Tiroler Gesundheitspolitik hat die Zeichen der Zeit erkannt und bei der Entwicklung des Regionalen Strukturplans Gesundheit die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg dankte dem Verein lichtblicke demenz-hilfe.tirol für seine Bemühungen, die Krankheit Demenz zu enttabuisieren sowie Betroffenen und Angehörigen Hilfestellungen zu geben.
Früherkennung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Stadträtin Univ.-Prof.in Dr.in Patrizia Moser, Gesundheitsreferentin der Landeshauptstadt Innsbruck, wies bei der Eröffnung auf die Ernsthaftigkeit des Themas Demenz hin. Immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger – jede/r vierte über 80 und jede/r zehnte über 65 - sind davon betroffen und die steigende Lebenserwartung wird diese Problematik noch verschärfen. Das wichtigste bei Demenz ist die Früherkennung, um eine optimale Hilfe anbieten zu können. Stadträtin Moser plädiert daher für mehr Sensibilisierung in der Öffentlichkeit: „Nur mit den entsprechenden Kenntnissen und dem entsprechenden Bewusstsein kann dieser Krankheit richtig begegnet, und die notwendigen Schritte eingeleitet werden.“
Weitere Links
zur Fotogalerie 3. Tiroler Demenztag: http://www.demenztag10.brunomoriggl.at
Pressespiegel
GESUNDES TIROL - Ausgabe 04/2010 - Gegen das schleichende Vergessen
>> von Gabriele Rampl, SciNews, www.scinews.at
Innsbruck Informiert - Ausgabe 05/2010 - Ein Leben mit dem Vergessen
Kronen Zeitung - Ausgabe 05/2010 - Demenz, die Pest unserer Zeit!
Tiroler Tageszeitung - Ausgabe 8.5.2010 - Die Zeichen der Zeit erkennen
Infoabend in Wattens (21.1.2010) Nationalrätin Maria Grander freute sich über die Initiative des Vereins licht.blickedemenz.hilfe.tirol der gemeinsam mit dem Sozialsprengel Wattens/Wattenberg am Donnerstag, den 21. Februar 2010 zu einem Informationsabend zum Thema "Chaos im Kopf" eingeladen hat. >>nähere Informationen |
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Spende für die Demenzhilfe (17.12.2009) Als Weihnachtsgeschenk überreichte die Firma Freudenthaler dem Verein Lichtblicke-Demenzhilfe-Tirol am 17. Dezember einen Scheck über € 7.500.-. Ein Teil davon wurde bei der Tour de Tirol im heurigen Sommer "erradelt". |
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(19. November 2009) Der Verein veranstaltete im Rahmen der Munde-med Vortragsreihe einen Informationsabend in Telfs. Dr. Thomas Walch und Frau Barbara Kleissl informierten ausführlich über die Krankheit und gaben den zahlreich erschienenen Angehörigen wertvollte Tips für den Umgang mit Demenz.
SENAKTIV (November 2009) Zum Auftakt der SENaktiv vom 13. - 15.11.2009 stand eine Veranstaltung zum Thema "Die Kraft des Humors - Lachen verbindet Generationen" vom Referat für Familie und Jugend in Tirol. Weitere Informationen finden Sie unter www.tirol.gv.at/juff |
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200 sportbegeisterte Tirolerinnen und Tiroler konnte die Firma Freudenthaler am 22. August in Inzing zur 7. Auflage der Tour de Tirol begrüßen. Trotz der angesagten Wetterkapriolen kamen alle trocken ins Ziel.
Pünktlich um 10.30 Uhr wurde die "Tour de Tirol 2009" am Firmengelände der Firma Freudenthaler in Inzing von Landesrat Gerhard Reheis gestartet. Die Benefizveranstaltung, zugunsten der licht.blicke-demenzhilfe.tirol, stand unter dem Ehrenschutz von Bischof Dr. Manfred Scheuer. Zahlreiche Radler und Läufer von klein bis groß, von Hobbysportler bis Spitzensportler, sowie namhafte Politiker, Sportler und selbstverständlich auch die Familie Freudenthaler gaben sich ein Stelldichein.
Auch Karin Gruber, Extremradlerin aus Radstadt unterstützte die gute Sache und gewann überlegen die Damenklasse. Martin Falch, Triathlet aus St. Anton und Silbermedaillengewinner bei der letztjährigen WM in Vancouver, kam mit Unterschenkelprothese als Zweiter ins Ziel der Laufstrecke und war begeistert von der Veranstaltung „ Ich werde sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein“ so Martin Falch
Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Unterstützer konnten sich danach im Festzelt Sportler und Besucher von den Strapazen bei Nudelparty und kühlem Bier erholen.
„Ich freue mich über die begeisterten Teilnehmer und das Wetterglück. Dank der vielen Sportler und Sponsoren konnten wir einen großen Reinerlös für die Demenzhilfe erradeln und erlaufen. Es wird sicher auch im kommenden Jahr eine Tour de Tirol geben - ich freue mich schon jetzt darauf“ so Ingeborg Freudenthaler, die Veranstalterin und Vorsitzende des Vereins licht.blicke-demenz.hilfe.tirol.
Detailliertere Berichterstattung, sowie die Ergebnislisten finden Sie unter http://www.freudenthaler.at/news.html
Der Verein licht.blicke-demenz.hilfe.tirol veranstaltete in den Ursulienensälen in Innsbruck am 13. Mai den 2. Tiroler Demenztag.
Über 400 Besucher nützten die Möglichkeit sich während des ganzen Tages in 6 Vorträgen über die unterschiedlichen Aspekte zum Thema Alter und Demenz zu informieren. In einer angeschlossenen Ausstellung wurde neben Gesundheitstests zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten präsentiert und persönliche Beratung angeboten.
Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber, Wien konnte eindrucksvoll ausführen, wie weit die Medizin das Thema Altern bereits erforscht hat, dass an zahlreichen Biomarkern die Disposition zu diversen Alterserkrankungen erkannt werden kann. Welches Potenzial im eigenen Körpers und in der Natur steckt, kann medizinisch nachgewiesen werden. Nicht nur Bewegung, auch 14 Stunden Fasten motivieren die Regenerationskräfte des Körpers. Die Wirkung der Hormone auf den Alterungsprozess ist erwiesen, auch die Erforschung der pflanzlichen Abwehrmechanismen eröffnen der Medizin neue Möglichkeiten. Dem Alterungsprozess kann entgegengewirkt werden, aber wenn die ersten Symptome auftreten, ist es zu spät.
Demenz kann jeden von uns von heute auf morgen treffen, ob als Betroffener oder als Angehöriger – und dann ist nichts mehr so wie es vorher war! Dr. Thomas Walch, stv. Leiter der Gedächtnisambulanz in Innsbruck erklärte die Erkennungsmerkmale von Demenz und den Verlauf der Krankheit. Demenz ist nicht heilbar, kann nicht verhindert, wohl aber hinausgezögert werden. Wichtig dafür sind Vorsorgeuntersuchungen, aber schon in einem Alter, wo noch niemand an Demenz denkt.
Demente Menschen haben zwar ihren eigenen Zugang zur „Wirklichkeit“, die sich vielfach in der Vergangenheit abspielt, aber trotzdem Gefühle und Empfindungen in der Gegenwart. Ein an Demenz Erkrankter kann sich nicht „zusammennehmen“. Diese Tatsache zu akzeptieren ist oft den Angehörigen schwierig. Den Erkrankten in seiner Welt zu lassen, aber trotzdem dessen
emotionale Empfindungen wahrzunehmen - nur so ist ein Altern in Würde möglich - nur so kann eine positive Atmosphäre zwischen Patient und pflegendem Angehörigen geschaffen werden.
„Die große Zahl der interessierten BesucherInnen zeigt eindrucksvoll, wie relevant dieses Thema für die Tiroler Bevölkerung geworden ist und wie dringend Information und Hilfe benötigt wird. Schon jetzt sind in Tirol 9000 an Demenz erkrankt– Tendenz stark steigend. In 5 Jahren rechnet man damit, dass nahezu jede Familie davon betroffen sein wird. Die Vorträge machen deutlich, wie wichtig Vorsorgeuntersuchungen sind. Prof. DDr. Huber hat aufgezeigt, wie das Alter seinen Schrecken verlieren könnte, wenn man die Zusammenhänge kennt und rechtzeitig vorbeugt. Hier muss die Bewusstseinsbildung beginnen. Der Demenztag hat uns gezeigt, dass wir mit unserer Arbeit am richtigen Weg sind und motiviert den Verein licht.blicke-demenz.hilfe.tirol für seine zukünftige Arbeit“ Ingeborg Freudenthaler (Vorsitzende des Vereins)
Wir haben in Tirol zahlreiche fachkompetente Stellen, die sich mit Demenz auf unterschiedlichste Weise beschäftigen. Der Verein licht.blicke-demenz.hilfe.tirol lädt alle diese Stellen zur Mitarbeit ein. Tirol als Vorreiterland im Umgang mit Demenz zu etablieren ist ein großes Ziel. Um dies zu erreichen, benötigen wir jedoch die Mithilfe jedes/jeder Einzelnen, vor allem aber die Mithilfe der Medien.
Gemeinsam können wir es schaffen.
Gibt es ein schöneres Ziel, als ein Altern in Würde zu ermöglichen?
Programm: Download
Bilder: Link
Medienberichterstattung:
Tiroler Tageszeitung 14.05.2009: Download
Kronenzeitung 14.05.2009: Download
![]() vlnr. Dr. Thomas Walch, DI Dr. Bernhard Tilg, Ingeborg Freudenthaler, Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber |
![]() Der Konsulent der Bank für Trient und Bozen, Dipl.Vw. Dr. Gert Niederwieser überreicht den Scheck an die Obfrau Ingeborg Freudenthaler. |
Vereinsobfrau Ingeborg Freudenthaler bekommt seit der Gründung im Herbst vergangenen Jahres nicht nur regen Zuspruch, sondern auch tatkräftige Hilfe.
Diese Initiative hat wie keine andere die gesellschaftspolitische Brisanz des Themas Demenz aufgezeigt. Schon die erste Informationsveran-staltung war ein klares Signal an den Verein, dass großer Handlungs-bedarf gegeben ist und diese Krankheit uns alle in den nächsten Jahren zunehmend fordern wird. Prävention, Diagnose & Therapien gehören ebenso dazu wie Pflegemöglichkeiten, Entlastungsangebote für Angehörige und rechtliche Konsequenzen.
Der Verein will die Basis für ein Netzwerk bilden, um Menschen im fortgeschrittenen Alter ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Je mehr Menschen & Institutionen diese Plattform nutzen, umso mehr kann damit bewegt werden.
Auch die Bank für Trient und Bozen zeigte sich von diesem Projekt derart beeindruckt, sodass Sie dem Verein spontan € 2.500,--- zur Verfügung stellt hat. Als nächste Aufgabe sieht der Verein den 1. Tiroler Demenztag, der am 20. Mai in Innsbruck abgehalten wird. Neben Vorträgen und Hilfsangeboten wird es auch Sprechstunden für Angehörige geben.
Am 21.1.2008 fand die erste Veranstaltung des Vereines licht.blicke statt. Das Thema "Demenz Wegweiser - Ist morgen Weihnachten oder Ostern" fand großen Anklang. Über 200 Besucher zeigen wie aktuell das Thema ist.
Die Vorträge von Prof. Hinterhuber und Prof. Marksteiner können Sie als pdf downloaden.
Der Infoabend vom Verein „licht.blicke“ zum Thema „Leben mit Demenz“ zeigte die Brisanz dieser Krankheit auf.
Ingeborg Freudenthaler, die Obfrau des Vereins und die Projekt-koordinatorin des Krankenhauses Schwaz hatten zu einem ersten Infoabend in den Bezirken in die Lichthalle ins Schwazer Krankenhaus geladen.
Wie schon bei der Auftaktveranstaltung in Innsbruck waren die Vorträge bis auf den letzten Platz ausgebucht – es mussten immer noch Stühle nachgestellt werden. Ein klares Signal an den Verein und ein Zeichen dafür, dass Initiativen im Bereich der Demenz mehr als notwendig sind und die Menschen bewegen. In den nächsten Jahren werden nämlich nicht nur die Angehörigen, sondern die Gesellschaft und auch die Politik extrem gefordert sein, wie Gesundheitslandesrat Tilg in seinen Grußworten und der Diskussion ausführte. Univ. Prof. Dr. Thomas Benke hob in seinem Vortrag die enorme Bedeutung der Prävention hervor und empfahl allen über Sechzigjährigen eines Gedächtnischeck zu machen um allfälligen ersten Anzeichen entgegenwirken zu können. Laut dem heutigen Stand der Medizin kann Demenz zwar nicht ganz verhindert, sehr wohl aber hinausgezögert werden. Wichtig für ihn ist auch die ausgeglichene Lebensweise von Körper, Geist & Seele.
Sehr einfühlsam vermittelte die Pflegedienstleiterin Maria Pojer vom Szenzi in Zirl die Praxis im Umgang mit Demenzpatienten. Sie ist auch eine der ersten Anlaufstellen von betroffenen Angehörigen.
Hier gilt es den Angehörigen die Ängste zu nehmen und den verständnisvollen Umgang zu publizieren. Demente Menschen können im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr alleine leben und sind zweifelsohne auf professionelle Hilfe angewiesen.
Die Referenten stellten sich dann noch geduldig den vielen Fragen der Teilnehmer. Ein klarer Beweis und Auftrag den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen um das Thema Demenz endgültig zu enttabuisieren und die Information über Früherkennung, Behandlungs-möglichkeiten und Unterstützung für die Angehörigen zu verbessern.
Ingeborg Freudenthaler, weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Kraft es im Umgang mit Demenzpatienten bedarf. Der Verein will die Basis für ein Netzwerk bilden, um Menschen im fortgeschrittenen Alter ein würdiges und selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Daher sind alle, die sich mit dem Thema beschäftigen eingeladen, diese Plattform zu nutzen und zu kooperieren.
Programm: download (pdf)
Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des im Herbst letzten Jahres gegründeten Vereins „licht.blicke-demenz.hilfe.tirol“ lud zum 1. Tiroler Demenztag in die Ursulinensäle. Spezialisten auf dem Gebiet der Medizin, Therapie & Pflege standen Rede und Antwort und präsentierten Hilfsangebote.
Der Tiroler Demenztag hat eines klar und deutlich gemacht – es kann jeden von uns heute oder morgen treffen. Auch wenn die jüngere Generation und damit ist auch die
extrem fitte 50 + Gesellschaft gemeint, noch nichts davon wissen will. Selber sehr oft am Zenit des Schaffens und in körperlicher Topverfassung, kann dies sehr wohl einen Elternteil oder Verwandten treffen. Heute sind bereits 13% der über 65-jährigen davon betroffen, bei den 85-jährigen trifft es bereits jeden Vierten.
Es ist ein Weg der kleinen Schritte. Demenz ist noch immer ein Tabuthema, das meist negiert oder verschwiegen wird. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht die Krankheit Demenz öffentlich zu machen, Experten an einen Tisch zu bekommen, Hilfestellungen zu geben und auch die Politik in die Verantwortung zu nehmen.
Schließlich ist es ein sozialpolitisches Thema, dem sich niemand verschließen kann-
alle sind gefordert.
Auch wenn Demenz bis dato nicht vollständig verhindert oder geheilt werden kann gibt es heute medizinische und therapeutische Ansätze, die das Leiden hinaus-zögern können. Ein wichtiger Ansatzpunkt liegt auch im Bereich der Prävention und der Vorsorgeuntersuchungen. Darüber hinaus geht es um effiziente Hilfestellungen für betroffene Angehörige, deren Leben sich durch demente Angehörige zu 100% verändert.
Sie können sich folgende Unterlagen zur Veranstaltung herunterladen:
- Programm: download (pdf)
- Vortrag: Validation (Mag. Notburga Gruber): download (pdf)
- Vortrag: Demenz ist nicht nur Morbus Alzheimer - andere Ursachen (Dr. Claudia Thaler-Wolf): download (pdf)
- Charakteristische Wohnprobleme demenziell erkrankter Menschen (Verein Sicheres Tirol): download (pdf)
- Vortrag: Belastungen pflegender Angehöriger (Dipl. Pflegepäd. Irene Müller): download (pdf)
- Vortrag: Depression im Alter (Prof. Dr. Harald Schubert): download (pdf)
Der Verein licht.blicke erfährt prominente und tatkrätige Unterstützung von Hans von der Thannen.
Seit nunmehr 30 Jahren steht der Name Trofana Royal in Ischgl für Gastlichkeit auf höchstem Niveau. Ende April wurde dies mit einem Gala-Abend internationalem Formats gebührend gefeiert. Hans von der Thannen ist nicht nur ein Parade-Gastronom, sondern vor allem Mensch. Er setzt bei gesellschaftspolitischen Themen an, die von der Politik größtenteils vernachlässigt werden. Den Reinerlös des Abends stellte er sozialen Einrichtungen zur Verfügung. Hans von der Thannen zeigte sich von der Initiative licht.blicke – demenz.hilfe.tirol derart begeistert, sodass er spontan einen Scheck in der Höhe von € 7.350,-- an die Obfrau des Vereins, Ingeborg Freudenthaler überreichte. licht.blicke sorgt für die Enttabuisierung und Aufklärung rund um die Demenz, die heute jeden Vierten über Achtzig trifft und auch vor den Sechzigjährigen nicht Halt macht (hier sind es bereits 13%). Darüber hinaus werden Hilfsmassnahmen für Patienten sowie deren Angehörigen geboten und die Prävention gefördert.
http://www.trofana.at/
Gute Nerven brauchte Initiatorin Ingeborg Freudenthaler bei der 6. Auflage ihrer Benefizradtour. Nach einer wetterbedingten Verschiebung im Juli sah es auch beim neuen Termin anfangs nicht rosig. Regen, Wind und schwarze Wolken eine Stunde vor dem Start sind nicht unbedingt das, was man sich fürs Radeln wünscht.
Trotzdem ließen sich an die 160 begeisterte Radsportfans nicht davon abhalten für den guten Zweck in die Pedale zu treten. Veranstalter und Teilnehmer wurden jedoch bei dem hinausgezögerten Start mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen belohnt. Und spätestens als Soziallandesrat Gerhard Reheis den Startschuss für die Gruppen Mountainbike, Professional und Family abfeuerte, herrschte Traumstimmung.
Starter aus den Topunternehmen Tirols verliehen der Veranstaltung ebenso Glanz wie die Präsenz der Extremradler Karin Gruber aus Salzburg und Franz Venier aus der Nachbargemeinde Zirl. Auch viele Radprofis des U-23 Teams stellten sich in den Dienst der guten Sache. Die Obfrau des Vereins licht.blicke, Ingeborg Freudenthaler, nahm ebenso wie der Kassier, Richter Dr. Anton Mayr, die 1000 Höhenmeter Mountainbikestrecke in Angriff. Karl Freudenthaler jun., der seit letzter Woche auch in das elterliche Unternehmen eingestiegen ist, nahm die Professional Runde in Angriff. Eine besondere Einlage lieferte Vorstandsmitglied Matthias Meraner, der die Family Strecke mit einem Gruber Assist Bike in Angriff nahm: „ mit einem versteckten Hilfsmotor fährt es sich einfach leichter“ sein Resümee.
Zurück am Firmengelände labten sich die Pedalritter ausgiebig bei der Nudelparty und sorgten mit einem ebenso großen Durst und dem eifrigen Loskauf für das Klingeln in der Charity -Kasse. Die Auszählung wird zeigen wieviel Geld diesmal für das Demenz-Projekt erradelt wurde. Größter Dank gilt vorab den vielen ehren-amtlichen Helfern, Karl Heinig vom Landesradsportverband und dem Inzinger Radsportverein, sowie den Sponsoren ohne die diese Veranstaltung nicht zu Stande käme - und natürlich allen Teilnehmern die mit ihrem Hobby einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der Demenz geleistet haben.
Fotos bzw. die Ergebnisliste finden Sie hier.
Am 18. November ist es wieder soweit.
Ingeborg Freudenthaler lädt zum dritten Design-Bazar zugunsten licht.blicke – demenz.hilfe.tirol. Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kunst & Sport haben ihre Kleiderschränke für einen guten Zweck durchforstet.
licht.blicke – demenz.hilfe.tirol ist eine Initiative die sich der Krankheit „Demenz“ widmet. Bereits jeder vierte der über 80-jährigen Menschen leidet bereits unter Demenz. Oft auch betitelt als Pest des 21. Jahrhunderts. Trotzdem ist Demenz meist ein Tabuthema und wird erst angesprochen, wenn die Krankheit deutlich spürbar ist.
Die Kenntnisse über Lebensabendgestaltung, Krankheitsbilder und ihre Verläufe sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sind nach wie vor bei pflegenden Angehörigen, ehrenamtlich und professionell Tätigen, noch nicht ausreichend. Möglichkeiten und Formen der Kommunikation, der Ernährung, Bewegung, Wohnfeldgestaltung und der sozialen Integration sind dringend notwendig. Das Hauptaugenmerk gilt der Enttabuisierung, der Aufklärung und vor allem der Prävention, für die es heute zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse gibt.
Aufgrund des großen Erfolges geht der Bazar heuer bereits in die dritte Runde. Ingeborg Freudenthaler hat wieder Frauen aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Sport kontaktiert und sie um ein Designerstück (es darf auch mehr sein) - das vielleicht zu klein oder zu groß geworden ist oder einfach im Schrank hängt und auf eine neue Trägerin wartet - gebeten. Selbstverständlich kann es auch eine Tasche, ein Hut oder ein sonstiges Accessoire sein.
Bürgermeisterin Hilde Zach stellt sich, ebenso wie viele andere Prominente, in den
Dienst der guten Sache und eröffnet den Designbazar am Dienstag, 18. November um 18 Uhr im Ursulinensaal am Marktgraben, Innrain 7 in Innsbruck. Danach darf nach Herzenslust „geshoppt“ werden. Zu späterer Stunde werden einige Highlights zur Versteigerung angeboten. Auch am Mittwoch, 19. November kann man noch das ein oder andere Gustostück erstehen - der Design-Bazar hat seine Pforten von 12- 20 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei. Info Tel. 0681/10450090
Design-Bazar von Ingeborg Freudenthaler brachte 7.000 € .- für licht.blicke – demenz.hilfe.tirol!
Der 3. Design Bazar von Ingeborg Freudenthaler konnte sich auch heuer wieder sehen lassen. Vom Arlberg bis Kufstein haben Frauen aus Wirtschaft, Politik, Kunst & Sport ihre Kleiderschränke nach Gustostückerl von Armani, Versace, Gucci, Prada & Co durchforstet und diese dem Design Bazar zur Verfügung gestellt.
Dank der großzügigen Unterstützung von licht.blicke Vorstandsmitglied Matthias Meraner konnte der Design Bazar diesmal seine Zelte im Ursulinensaal aufschlagen.
Nach der offiziellen Eröffnung durch Hilde Zach wurde auf Teufel komm raus geshoppt. Blazer, Kostüme, Mäntel, Hosen, Taschen und Schuhe wechselten die Besitzer. Schließlich trägt nicht nur der Teufel Prada. Und so fand auch so manche Spenderin wieder ein neues Teil. Es herrschte ein großer Run auf die unterschiedlichsten Schnäppchen an Bekleidung & Accessoires.....nur schade, dass manchmal die Größe nicht passte.
Der allgemeine Tenor – shoppen für einen guten Zweck macht gleich doppelt Spass. Ingeborg Freudenthaler freut’s und licht.blicke Kassier Dr. Anton Mayr kann wieder mit einer großzügigen Zuwendung rechnen.
![]() v.l.n.r. Ingeborg Freudenthaler, Dr. Anton Mayr, Hilde Zach |
Ingeborg Freudenthaler überreicht 10.000 € . - an die Demenzhilfe
Entsprechend ihrer gelebten sozialen Verantwortung - die im Famileinunternehmen Freudenthaler eine lange Tradition hat – und großem Engagement hat Ingeborg Freudenthaler auch 2008 wieder zwei Veranstaltungen organisiert, deren Reinerlös sie dem Verein licht.blicke – demenz.hilfe.tirol zur Verfügung stellt.
Ihre traditionelle Benefiz Radtour „Tour de Tirol“ und der mittlerweile zur Institution gewordene Design Bazar wird von zahlreichen Prominenten aus Tirol unterstützt.
Im August trat man auf dem Mountainbike und Rennrad wieder kräftig in die Pedale -
das Erfreuliche dabei – auch viele Kinder und Jugendliche versuchten sich auf der Familytour.
Im Herbst haben dann Frauen aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Sport Designerstücke zur Verfügung gestellt, die dann Ende November verkauft wurden.
Dieser Tage war es soweit. Große Freude bei Wilfriede Hribar, Obfraustellvertreterin von licht.blicke, und Prof. Georg Loewit, Vorstandsmitglied. Sie erhielten von Ingeborg Freudenthaler das symbolische Apfel-Paket mit der stolzen Summe von € 10.000,-- überreicht. So können auch im nächsten Jahr zahlreiche Projekte für Betroffene und Angehörige von Demenz-Patienten in Angriff genommen werden.
![]() v.l.n.r. Prof. Georg Loewit, Ingeborg Freudenthaler, Wilfriede Hribar |
Verein licht.blicke - demenz.hilfe.tirol initiiert Hilfe zur Selbsthilfe für Angehörige von Demenzerkrankten.
Der im letzten Jahr gegründete Verein licht.blicke hat es sich zur Aufgabe gemacht,
das Thema Demenz zu enttabuisieren, die Prävention zu fördern und Hilfestellungen für die betroffenen Angehörigen zu geben.
Ohne Familienangehörige ist die Betreuung und Begleitung von Demenz-Patienten nicht möglich. Die Kosten für Staat und Gesellschaft wären enorm. Die von den Angehörigen geleistete Arbeit ist kaum zu beschreiben und überschreitet sehr oft die Grenzen des Zumutbaren. Meist geht dies mit dem Verlust von eigenen Zielen und Interessen einher. Nicht selten werden betreuende Angehörige durch den ungeheuren Druck und die ständigen Belastungen selbst krank. Daher ist es umso wichtiger, den Angehörigen rechtzeitig professionelle Hilfe und Entlastungen anzubieten.
Für Ingeborg Freudenthaler, Obfrau des Vereins licht.blicke – demenz.hilfe.tirol, ist das ein wichtiges Anliegen. Sie weiß aus eigener Erfahrung wie viel an Kraft es im Umgang mit einem Demenzkranken benötigt. Gemeinsam mit dem DPGKP Raphael Schönborn vom Verein VAGET wurde nun eine Angehörigensprechstunde für die
Selbsthilfe initiiert. Diese findet jeden 2. Montag im Monat von 17 – 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Tagestherapie-Zentrums in der Pradlerstraße 10 in Innsbruck, statt.
Hier geht es um den Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit betreuenden Angehörigen. Unter der professionellen Leitung von Raphael Schönborn gibt es Entlastungsgespräche, sowie Information und Beratung über das Krankheitsbild
der Demenz.
Kontakt: Raphael Schönborn, Pradlerstraße 10, 6020 Innbruck - Tel: 0512/343219































